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Artikel Tagged ‘Wohnung’

SchlĂĽssel verloren – und jetzt?

3. April 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / Robert S. Donovan

Der Alltag eines Menschen ist sehr häufig mit Stress verbunden, wobei dafĂĽr zum Beispiel eine groĂźe Familie oder ein stressiger Job verantwortlich sein kann. In diesem Stress kommt es dann auch sehr schnell vor, dass beispielsweise der SchlĂĽssel verloren geht – oder einfach in der Wohnung vergessen wird. Verständlicherweise bricht im ersten Moment Panik aus, denn im schlimmsten Fall kommt man nicht mehr in die Wohnung rein und das Auto lässt sich ebenfalls nicht mehr öffnen. Eine passende Lösung zu finden ist natĂĽrlich von Fall zu Fall unterschiedlich, allerdings können trotzdem einige wertvolle Tipps angewandt werden.

Sollte es sich beim verlorenen Schlüssel um den Zugang zur Wohnung handeln, dann sollte als Erstes die Wohnung aufgesucht und besetzt werden. Ansonsten besteht nämlich die Gefahr, Opfer eines Einbruchs zu werden. In vielen Fällen ist aber die Türe abgeschlossen, sodass einem nur mehr ein Schlüsseldienst Zutritt zu den gemieteten vier Wänden verschaffen kann. Die Bestellung einer entsprechenden Firma (dabei kann es sich zum Beispiel um einen Schlüsseldienst aus Frankfurt handeln) lässt sich am einfachsten per Telefon abwickeln.

Da man in einer Wohnung nur Mieter ist, muss zwingend der Verantwortliche (in dem Fall ist es der Vermieter) ĂĽber die Situation informiert werden. Dies ist schon alleine deshalb notwendig, weil ein neues Schloss an die TĂĽre angebracht werden muss. Auch der Kostenfaktor darf nicht vergessen werden. Wer allerdings mit dem SchlĂĽsseldienst noch warten will, der kann sein GlĂĽck versuchen und den SchlĂĽssel suchen. Logischerweise ist dies an den letzten Aufenthaltsorten zu empfehlen. Die Besetzung der Wohnung oder zumindest vor der TĂĽre sollte natĂĽrlich auch hier durch beispielsweise einen Freund gegeben sein.

Die richtige Einrichtung fĂĽr die neue Wohnung

19. November 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / home space

Wer in eine Wohnung zieht, der richtet sich auch wieder neu ein. Dazu gehört es auch oft genug, neue Möbel passend zur neuen Wohnung und – unter Umständen – auch dem neuen Lebensabschnitt zu kaufen. Das ist oft gar nicht so einfach, pauschale Tipps kann man nur schwer geben.

Was sollte man bedenken

Die Einrichtung einer eigenen Wohnung sollte gut durchdacht sein. Je mehr im Vorfeld geplant wurde, desto einfacher ist es später der Wohnung mit einigen kleinen Änderungen so zu gestalten, dass sie ganz anders wirkt. Daher sollte man überlegen, welcher Raum welche Funktion haben sollte, denn nicht jede Einrichtungsidee ist für jeden Raum praktikabel. So sind in Küchen pflegeleichte Böden aus Polyvinylchlorid besser geeignet als Teppichboden. Erst wenn die Funktion klar ist, sollte man konkret die Einrichtung des Raumes planen.

Was sollte man beachten

Bezieht man eine Mietwohnung, dann sollte man unbedingt beachten, welche Vorgaben der Vermieter macht. Bevor man einen Bodenbelag auswechselt, so sollte man unbedingt abklären, ob das dem Vermieter recht ist und ob er sich vielleicht an den Kosten beteiligt. Auch Küchen und Bäder sind meist fester Bestandteil eines Mietvertrages und nicht so einfach austauschbar. Einfacher ist es da schon bei den Möbeln, da man hier in der Regel nur die Abmessungen beachten muss.

GĂĽnstig = billig?

Gerade wenn man in die erste eigene Wohnung zieht, dann muss man in der Regel auch auf das Budget achten, denn in diesem Fall muss der größte Teil der Wohnung erst einmal neu gekauft werden. In diesem Fall bietet es sich an, auch gĂĽnstige Alternativen in Betracht ziehen, so beispielsweise Böden aus Polyvinylchlorid – mehr Informationen findet man hier.

Abnutzungserscheinungen: Vermieter-Sache

12. März 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ KellyK

cc by flickr/ KellyK

FĂĽr viele Abnutzungserscheinungen in der Wohnung mĂĽssen Vermieter aufkommen, denn die Wohnung muss natĂĽrlich in einem entsprechenden Zustand erhalten werden. Dies gilt nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts MĂĽnchen auch fĂĽr das Thema Feuchtigkeit im Bad.

In dem konkreten Fall ging es um eine Mieterin, die zunehmende Feuchtigkeit in ihrem Badezimmer feststellte. Sie ging der Ursache nach und stellte fast, dass der Abflusskanal, der die feuchte Luft sonst nach draußen befördert, verstopft war. Diesen Umstand teilte sie ihrer Vermieterin mit und verlangte eine Reparatur. Die Vermieterin weigerte sich jedoch pauschal für diese Kosten aufzukommen und der Fall landete vor Gericht.

Die Richter sahen am Ende hier eindeutig die Vermieterin in der Pflicht und wunderten sich auch darĂĽber, dass diese wenigstens nicht einmal einen Fachmann zur Begutachtung in die Wohnung geschickt habe. Die Erhaltungspflicht der Vermieterin ende nicht am Abluftgitter.

Modernisierung: Andere Mieter mĂĽssen Verlegen von Leitungen dulden

5. März 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Richard Huber

cc by wikimedia/ Richard Huber

Wird in einem Mietshaus eine Wohnung modernisiert, so betrifft dies oft auch andere Mietparteien. Der Lärm und der Dreck im Hausflur sind nur zwei von etlichen Möglichkeiten. Es kann sogar passieren, dass neue Leitungen in die Wohnung verlegt werden, die dann durch die andere Wohnungen gezogen werden müssen. Dies müssen die betroffenen Mieter jedoch laut einem Urteil des Landgerichts Berlin dulden, auf das die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ hinweist.

In dem konkreten Fall ging es darum, dass eine Wohnung im dritten Stockwerk an die Zentralheizung angeschlossen werden sollte. DafĂĽr mussten Rohre durch die Wohnungen darunter gezogen werden. Die Mieter im zweiten Stock weigerten sich jedoch dies zu akzeptieren. Es sei nicht klar gemacht worden, wann die DurchbrĂĽche wieder verschlossen wĂĽrden. Zudem wollten sie selbst nicht auch irgendwann angeschlossen werden.

Die Richter sahen dies jedoch anders. Modernisierungsarbeiten dieser Art müssten andere Mieter hinnehmen. In diesem Fall seien zudem die Maßnahmen ordnungsgemäß angekündigt worden. Es sei darüberhinaus selbstverständlich, dass die Löcher nach den Arbeiten auch wieder verschlossen werden würden.

Ruhezeiten: RĂĽcksicht auf die Nachbarn

20. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ lisaclarke

cc by flickr/ lisaclarke

Lärm ist einer der häufigsten Gründe für Nachbarschaftsstreits und nicht selten landen solche Fälle schnell vor Gericht. So manch einer kann dabei einfach nicht fassen, dass es Mitmenschen gibt, die einfach keine Rücksicht auf andere nehmen. Bei bestimmten Umständen müssen sich Nachbarn jedoch auch tolerant zeigen.

Grundsätzlich sollten Mieter versuchen die Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr und zwischen 22 und 7 Uhr einzuhalten. Dies bedeutet, dass man während dieser Zeiten zum Beispiel auf lautes Staubsaugen verzichten sollte. Jedoch gibt es natürlich auch Umstände, bei denen die Nachbarn gewissen Krach einfach aushalten müssen. Babys schreien zum Beispiel auch nachts. Hier müssen Mieter einfach durch, ebenso wie bei spielenden Kindern, wenn sie dies zu einer normalen Tageszeit machen.

Schallt jedoch die Musik aus einer Wohnung fast durch das ganze Haus, dann ist dies einfach zu laut und gilt als Ruhestörung, egal ob innerhalb der Ruhezeiten oder auĂźerhalb. Darauf weist der EigentĂĽmerverband Haus & Grund in Berlin hin. Grundsätzlich ist es in einem solchen Fall ratsam, sich direkt an den lärmenden Nachbarn zu wenden. Oft lässt sich solch ein Umstand im Gespräch lösen. Es muss also nicht gleich immer die Polizei verständigt werden…