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Artikel Tagged ‘Wertsteigerung’

Die wichtigsten Eckdaten f├╝r den Kauf einer Eigentumswohnung

21. Januar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr.com/Maralinga in WA

Wer auf der Suche sind nach Wohneigentum und sich mit einem Haus nicht ├╝bernehmen m├Âchten, entscheidet sich meist daf├╝r, eine Eigentumswohnung zu kaufen. Bevor Sie sich allerdings f├╝r ein Objekt entscheiden, sollten Sie einige Aspekte beachten.

Die Lage macht den Preis
Der Preis f├╝r eine Eigentumswohnung h├Ąngt in erster Linie von deren Lage ab. Einerseits bestimmt der Ort oder die Stadt den Preis, andererseits sorgt auch f├╝r die Umgebung f├╝r eine Beeinflussung. ├ťberlegen Sie sich vor einem Kauf immer, ob viele Menschen aufgrund der Lage gro├čes Interesse daran h├Ątte, diese Wohnung zu mieten. Auch f├╝r einen sp├Ąteren Wiederverkauf, falls angedacht, ist die Lage entscheidend. Bevorzugt werden einerseits ruhige Wohngebiete, die dennoch m├Âglichst zentral liegen. Beliebt ist zudem eine kurze Entfernung zur n├Ąchsten Autobahnauffahrt. ├ťberlegen Sie sich vor dem Kauf, ob die individuelle Lage des Objektes den Wert in 15 bis 20 Jahren beeinflusst. Eventuell k├Ânnen Sie sogar mit einer Wertsteigerung rechnen. Hierf├╝r gibt es tats├Ąchlich auch Analysen oder Reports, an welchen Sie sich orientieren k├Ânnen.

Eigenbedarf oder Vermietung?
Wenn Sie eine Eigentumswohnung kaufen, sollten Sie sich zun├Ąchst ├╝berlegen, ob Sie diese selbst beziehen oder eher vermieten m├Âchten. Wenn Sie die Wohnung als Kapitalanlage und damit zur Vermietung erwerben, m├╝ssen Sie sich in einen potentiellen Vermieter hinein versetzen k├Ânnen. Es sollte sich um eine m├Âglichst schlichte Wohnung handeln, die gew├Âhnlich geschnitten ist und sich f├╝r Familien ebenso eignet wie auch f├╝r Singles. Wenn Sie die Eigentumswohnung kaufen, kann es sein, dass Sie diese noch renovieren m├╝ssen bevor Sie vermieten k├Ânnen. Sie m├╝ssen nat├╝rlich beachten, dass s├Ąmtliche Renovierungsarbeiten abgeschlossen sein m├╝ssen, bevor ein Mieter dort einzieht. Bei Eigennutzung hingegen k├Ânnen Sie sich so viel Zeit lassen, wie Sie m├Âchten. M├╝ssen Sie selbst am Objekt noch Renovierungsarbeiten vornehmen, stehen Sie kaum unter Zeitdruck und m├╝ssen nicht mit Mietverlusten kalkulieren.

Vorteile von Denkmalimmobilien

5. Januar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ pfala

In Zeiten von Abgeltungssteuer und unsicheren Aktienm├Ąrkten suchen viele Anleger nach einer sicheren, aber zugleich auch renditestarken Anlagem├Âglichkeit mit Bestand, um nicht die┬áAltersvorsorge verkaufen zu m├╝ssen. Viele Investoren wie auch private K├Ąufer entscheiden sich in diesem Fall f├╝r eine Immobilie, die einige Vorz├╝ge bietet, eine besonders hohe Rendite ist aber aufgrund einiger Vorteile bei so genannten denkmalgesch├╝tzten Immobilien zu erwarten. Gegen├╝ber Bestands- und vor allem Neubauimmobilien l├Ąsst sich deshalb ein h├Âherer Return realisieren, zudem wird ein wertstabiles Investment oder aber eine fundierte Altersvorsorge geschaffen.

Zuerst einmal ist anzumerken, dass fachgerecht restaurierte Immobilien eine besondere Wertstabilit├Ąt besitzen, zudem bieten sie bei Eigennutzung ein besonders Wohnambiente, dass in einem Neu- oder Bestandsbau meist nicht vorhanden ist. Der prim├Ąre Vorteil liegt bei einer denkmalgesch├╝tzten Immobilie aber ohne Zweifel in den gro├čz├╝gigen Steuervorteilen, welche der Staat dem Besitzer einer Denkmalimmobilie zuteil werden l├Ąsst. Sowohl Kaufpreis als auch Sanierungskosten werden dabei durch den Gesetzgeber bedacht, um den Kauf einer denkmalgesch├╝tzten Immobilie wie auch den Erhalt f├╝r potentielle Besitzer interessanter zu gestalten.

Die Steuervorteile liegen dabei vor allem in den normalen Abschreibungen die bei einer Immobilie m├Âglich sind und speziellen weiteren Abschreibungsm├Âglichkeiten, die f├╝r ein Denkmal m├Âglich sind, wenn beispielsweise Sanierungskosten anfallen. Es k├Ânnen bei einer denkmalgesch├╝tzten Immobilie Kosten f├╝r die Sanierung in H├Âhe von 90 % verteilt auf 10 Jahre abgeschrieben werden, wenn das Geb├Ąude als Selbstnutzer gebraucht wird, Investoren haben sogar die M├Âglichkeit, die Kosten ├╝ber einen Zeitraum von 12 Jahren komplett, also zu 100 % steuerlich geltend machen. In den ersten 8 Jahren lassen sich dabei je 9 % absetzen, in den letzten 4 Jahren sind jeweils 7 % von der Steuer absetzbar. Dabei l├Ąsst sich leicht ausrechnen, dass der als Werbungskosten anzusetzende Betrag f├╝r die Person, welche die denkmalgesch├╝tzte Immobilie erwirbt, desto h├Âher ist, je h├Âher auch die Kosten f├╝r die Sanierung ausfallen, ausgiebige Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten steigern also nicht nur den Immobilienwert, stellen f├╝r den K├Ąufer aber auf lange Sicht keine finanzielle Mehrbelastung dar.
Durch die Steuerersparnis mit Denkmalimmobilien wird die tats├Ąchliche Rendite in vielen F├Ąllen auch deutlich h├Âher ausfallen als bei vergleichbaren Investments in gew├Âhnliche Immobilien.

Zus├Ątzlich kann auch die urspr├╝ngliche Bausubstanz der Denkmalimmobilie schrittweise ├╝ber einige Jahre abgesetzt werden, und auch Verluste, die aus Vermietung und Verpachtung enstehen, k├Ânnen steuerlich geltend gemacht werden.

Dar├╝ber hinaus besteht selbstverst├Ąndlich auch bei denkmalgesch├╝tzten Immobilien die M├Âglichkeit, diese nach 10 Jahren Spekulationsfrist steuerfrei ver├Ąu├čern zu k├Ânnen, bei anderen Gewinnen auf Wertanlagen w├╝rden Steuern als Abgeltungssteuer anfallen.