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Was ist beim Kauf einer Immobilie zu beachten ?

8. April 2012 Keine Kommentare
pixel0908 300x263 Was ist beim Kauf einer Immobilie zu beachten ?

cc by flickr / pixel0908

Laut Statistik werden mehr gebrauchte Immobilien erworben, als Neue gebaut. Dies liegt vor allem daran, dass gebrauchte Gebäude aus erster Sicht günstiger ausfallen, doch dabei darf man nicht vergessen, dass bei einem Objekt auch Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten anfallen. Der Erwerb einer Immobilie dient als langfristige Investition, egal ob sie selbst genutzt oder vermietet wird.
Vor dem Immobilienkauf ist es ganz wichtig, einen marktgerechten Preis zu ermitteln, dies geht am besten durch einen Fachmann (Gutachter). Danach sollte unbedingt die Finanzierung ins Auge genommen werden, dabei ist neben einem attraktiven Zinssatz auch eine erträgliche Tilgungsleistung empfehlenswert. Je höher dabei das vorhandene Eigenkapital ausfällte, desto geringer fällt am Ende die monatliche Belastung aus. Hier ist es ratsam einen Mittelweg aus Zinszahlung und Laufzeit zu finden.

Vor dem Erwerb einer passenden Immobilie sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

Lage des Objektes:
Wie sieht es mit dem Umfeld aus, besteht eine ausreichende Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung, öffentlicher Nahverkehr)? Sind Standortfaktoren vorhanden die die Wohnqualität einschränken können (Flughafen oder ein Industriegebiet)?
Besichtigung der Immobilie:
Niemals die Katze im Sack kaufen, auch wenn das Objekt im Prospekt phantastisch aussieht, eine Besichtigung sollte auf alle Fälle vorgenommen werden. Dabei sollte auf die Beschaffenheit und Ausstattung geachtet werden. In Zweifelsfällen kann ein Sachverständiger hinzugezogen werden.
Sich über den Verkäufer informieren:
Nachforschungen über die Bonität des Verkäufers anstellen, da dieser bei Mängeln ein Anspruchsgegner sein könnte und dann seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gefragt ist.
Kaufpreis vergleichen:
Sinnvoll ist es den Kaufpreis mit ähnlichen Angeboten zu vergleichen. Sich eine Marktübersicht zu verschaffen ist im Internet sehr schnell möglich, z.B. auf den Seiten von Immobilien bei Immowelt.
Anfallende Nebenkosten ermitteln:
Neben dem Kaufpreis fallen noch zusätzliche Kosten wie Maklercourtage, Grunderwerbssteuer, Grundbuch- und Notarkosten an.
Kaufvertrag genau prüfen:
Bevor der Vertrag unterschrieben wird, sollte alles genau geprüft und durchgelesen werden, in Zweifelsfällen nach fachmännischem Rat suchen.

Die Nebenkosten beim Immobilienkauf richtig kalkulieren

6. Juni 2011 Keine Kommentare

Nebenkosten Immobilienkauf 231x300 Die Nebenkosten beim Immobilienkauf richtig kalkulieren

Nebenkosten Immobilienkauf

Sie möchten eine Immobilie kaufen und haben sich auch bereits mit den grundlegenden Finanzierungsfragen beschäftigt, aber eine Frage ist nach wie vor offen und ungeklärt: Welche Nebenkosten fallen beim Kauf einer Immobilie noch an? Wenn Sie sich diese Frage allerdings bereits stellen, sind Sie weiter als manch anderer angehender Eigenheimbesitzer. Denn leider sind sich nicht alle Interessenten vor einem Immobilienkauf bewusst, dass neben dem grundlegenden Kaufpreis auch jede Menge Nebenkosten entstehen, die unbedingt mit einkalkuliert werden sollten. Sie fragen sich, welche Kosten das genau, und in welchem einschätzbaren Umfang, sind?

Immobilien kaufen: Nebenkosten richtig einschätzen
Der Kauf einer Immobilie ist finanziell bei Weitem nicht mit der Bezahlung des Kaufpreises erledigt. Es fallen vorher und auch nachher zahlreiche weitere Kosten an, die berücksichtigt werden müssen: die sogenannten Nebenkosten beim Immobilienkauf. Grundlegend bestehen diese aus den Kosten der anfallenden Grunderwerbssteuer, den Kosten eines Notars, die unumgänglichen Gerichtskosten für die Vertragszustellung und auch eventuelle Maklerprovisionen. Das alles sind Kosten, die auf jeden Fall beim Kauf einer Immobilie anfallen und die gezahlt werden müssen – bis auf die Maklerkosten, wenn kein solcher bei der Haussuche in Anspruch genommen wurde. Die anfallenden Steuern betragen in der Regel etwa 3,5 bis 4,5 Prozent (je nach Bundesland) vom Kaufpreis der Immobilie, die Notar- und Gerichtskosten belaufen sich deutschlandweit fast überall auf rund 1,5 Prozent. Die Maklerprovisionen variieren sehr stark, betragen aber in den meisten Fällen etwa 3 Prozent vom Kaufpreis der vermittelten Immobilie. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich aber ausgiebig vor dem Beauftragen des Maklers erkundigen, wie hoch die Provision ist, die dieser verlangt.

Renovierung, Sanierung und Co. nicht vergessen
Weitere, und in den meisten Fällen vollkommen außer Acht gelassene, Kosten sind die eventuell – aber dennoch in vielen Fällen – anfallenden Renovierungs- und Sanierungskosten. Nur die wenigsten Wohnungen und Häuser sind direkt bezugsfähig. Bestenfalls muss man nur ein paar frische Farben an die Wände bringen, was aber ebenfalls weitere Unkosten auf den Plan bringt. Dennoch sollten auch Kosten wie die Umzugskosten, eventuell noch bestehende Mietforderungen der alten Wohnung und zum Teil auch die Anschaffungspreise neuer Möbel, wenn die alten Möbel nicht mehr in das neue Heim passen, eingeplant werden. Im Rahmen eventueller Renovierungskosten können aber auch die Kosten für verschiedene Gutachter anfallen.