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Artikel Tagged ‘Mietpreise’

Wenn Mietraum knappt wird und Preise explodieren

19. Dezember 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / jinkazamah

Vor allem in Gro√üst√§dten wie Frankfurt, Berlin, Hamburg, K√∂ln oder M√ľnchen steigt die Nachfrage nach Wohnraum konstant an. Mit ihr sinkt jedoch das Angebot. Dies generiert folglich steigende Priese und ein Platzen der Immobilienblase ist bei weitem noch nicht in Sicht.

Die Nachfrage nach Wohnraum steigt vor allem in den Ballungsräumen sehr stark an, da diese den Menschen ein ausreichendes Arbeitsplatzangebot zum Beispiel bei einem großen Versandshop, oder aber DHL oder Hermes bieten können. Dementsprechend wächst die Bevölkerung in diesen Städten sprunghaft an.

Dabei sind besonders Immobilien in verkehrsg√ľnstigen Lagen, zum Beispiel in der Innenstadt, in der N√§he eines Bahnhofs oder Flughafens interessant. Die Preise in diesen St√§dten, mit √ľber 500 000 Einwohnern scheinen aktuell zu explodieren. So wurden die Immobilien dort knapp 7 Prozent teurer, welches sich nachhaltig auf die Mietpreise auswirkte. So wurden in 125 St√§dten die Mieten um 4,25 Prozent bei einer Neu- und bei einer Wiedervermietung um 3,5 Prozent teurer.
Doch nicht nur in den Gro√üst√§dten an sich, sondern auch in Ihrem Umland stiegen die Preise f√ľr Wohneigentum, wenn auch nur um 3,1 Prozent an.

Deutsche Immobilien sind damit aber im europ√§ischen Vergleich immer noch √§u√üerst g√ľnstig, was sie grade f√ľr ausl√§ndische Investoren √§u√üerst interessant machen. Doch nicht nur auf Seiten ausl√§ndischer Investoren ist eine Nachfrage nach derartigen Immobilien enorm. Grade die aktuellen niedrigen Zinskonditionen machen es Haushalten mit einem niedrigen Einkommen m√∂glich, derartige Immobilien g√ľnstig zu erwerben.

Da die Preise hier trotz eines Anstiegs im Baubereich von 100 000 zusätzlichen Wohneinheiten bei einem zusätzlichen Einwohnerwachstum von 200 000 Menschen durch Zuwanderung weiter ansteigen werden, wird diese Nachfrage auch weiterhin konstant bleiben.
Ein Platzen der Immobilienblase sei laut Experten dabei noch nicht in Sicht, da es sich momentan noch um eine Aufholphase nach Preisabschlägen der Vergangenheit handele.

Immobilienpreisentwicklung 2006 bis 2011 – Wo ist es heute g√ľnstiger, wo teurer

15. August 2012 Keine Kommentare

Hildesheim - cc by flickr / Abu Dun

Betrachtet man die Preisentwicklung f√ľr Immobilien in den letzten f√ľnf Jahren (2006-2011), so l√§sst sich feststellen dass die Preise in einigen Regionen drastisch gefallen sind.

Werden nur die 80 Gro√üst√§dte Deutschlands mit √ľber 100.000 Einwohnern betrachtet so sind die Preise im Durchschnitt um etwa 3% gefallen. Genauer betrachtet l√§sst sich jedoch feststellen dass in √ľber der H√§lfte der St√§dte die Preise um bis zu 35% gefallen sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies somit dass es in den restlichen St√§dten einen enormen Preisanstieg gegeben hat.

Die Gewinner aus Sicht der Verk√§ufer liegen im s√ľddeutschen Raum, hier gab es Preisanstiege von bis zu 26% in Trier bzw. 21% in Regensburg. Im norddeutschen Raum konnten vor allem die Metropolen zulegen, allen voran Hamburg mit 22% und Oldenburg mit 25%.

Die gro√üen Verlierer der letzten f√ľnf Jahre sind in Nordrhein-Westfalen zu finden, Spitzenreiter ist hier Krefeld. Wurden dort 2006 noch 1.642‚ā¨ je m¬≤ gezahlt sank der Preis im Jahr 2011 auf 1.067‚ā¨ je m¬≤, ein Minus von 35%. In Duisburg mit 26% und Herne mit 26% niedrigeren Preisen sieht die Lage auf dem Immobilienmarkt jedoch nicht viel besser aus.

Dass sich die Preise in der Regel regionsabh√§ngig ver√§ndern zeigt das Beispiel der Region Hannover-Hildesheim-Braunschweig. In allen drei St√§dten sind sinkende Preise verzeichnet worden, am schwersten davon betroffen ist Braunschweig mit einem R√ľckgang in H√∂he von 22% gefolgt von Hildesheim mit minus 14% und Hannover mit minus 11%.

Sinkende Immobilienpreise, das l√§sst darauf schliessen dass sich auch die Mieten entsprechend ver√§ndern. Wird jedoch die Mietpreisentwicklung in Hildesheim im Jahr 2009 betrachtet kann festgestellt werden dass die Mieten sogar um 6% gestiegen sind. 2012 liegen die Mietpreise je m¬≤ im Mittelwert bei etwa 6‚ā¨, das entspricht einer Steigerung gegen√ľber 2009 in H√∂he von 20%. Immobilien zur Miete in Hildesheim sollten also gefragt sein.