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Tipps f├╝r Vermieter gegen Mietnomaden

8. November 2013 Keine Kommentare

cc by wikimedia / Userm1970

Mietnomaden sind meist schwer zu erkennen und geben sich in der Regel ├Ąu├čerst eloquent und vertrauensw├╝rdig. Das macht es besonders schwer, sich wirklich gegen sie zu sch├╝tzen zu k├Ânnen. Viele Vermieter sind schon auf sie reingefallen und standen am Ende mit einem riesigen Kostenberg alleine da. Doch es gibt durchaus Tipps f├╝r Vermieter gegen Mietnomaden.

Nicht das Bauchgef├╝hl entscheiden lassen

Auch wenn die junge Familie noch so nett und zahlungskr├Ąftig wirken mag – Mietnomaden verstehen es besonders gut, sich als potentielle Traummieter auszugeben. Jeder Vermieter hat das Recht, seine zuk├╝nftigen Mieter vor Abschluss des Mietvertrages genau unter die Lupe zu nehmen und sich beispielsweise die Auskunft der Schufa einzuholen. Darauf sollte niemals verzichtet werden, auch wenn die eigene Menschenkenntnis etwas anderes vermittelt. Auch auf die Kaution sollte immer beharrt werden und Hellh├Ârigkeit bei entsprechenden Ausreden ist geboten. Vermieter sollten zudem f├╝r den Extremfall immer ├╝ber eine Rechtsschutz- und auch eine Mietausfallversicherung verf├╝gen. Seiten wie diese helfen dabei, die passende Rechtsschutzversicherung zu finden.

Die K├╝ndigung anwaltlich ├╝berpr├╝fen lassen

Hat sich ein Mietnomade in der vermieteten Wohnung eingenistet, hilft nur noch die K├╝ndigung. Doch leider ist dies in der Praxis nicht so einfach umzusetzen, da sich viele Mietnomaden auch durch eine K├╝ndigung nicht zum Auszug bewegen lassen und erst eine umst├Ąndliche und langwierige R├Ąumungsklage folgen muss, bis der Vermieter letztendlich zu seinem Recht kommt. Noch ├Ąrgerlicher ist es, wenn in der K├╝ndigung Fehler passieren, auf die sich der Mieter letztendlich berufen kann. Im schlimmsten Fall kann eine fehlerhafte K├╝ndigung sogar g├Ąnzlich unwirksam sein, so dass der Mieter diese als gegenstandlos betrachten kann. Bemerkt der Vermieter dies nicht sofort und schickt eine erneute, korrigierte Fassung heraus, zieht sich der ganze Prozess noch weiter in die L├Ąnge. Aus diesem Grund sollten K├╝ndigungen immer zusammen mit einem Anwalt verfasst werden. Au├čerdem ist es ratsam, diese per Einschreiben zu schicken oder sich vom Mieter den Erhalt quittieren zu lassen, da dieser sonst behaupten kann, niemals eine K├╝ndigung erhalten zu haben.

Rechtliche Absicherung ├╝ber weitere Ma├čnahmen einholen

Wer Mietnomaden im Haus hat, ist stets in der Versuchung, beispielsweise die Schl├Âsser auszutauschen, so dass der verhasste Mieter die Wohnung einfach nicht mehr betreten und keinen weiteren Schaden anrichten kann. Dies ist jedoch strengstens untersagt. Auch das heimliche Herumschn├╝ffeln in der Wohnung oder das Pf├Ąnden von Gegenst├Ąnden ohne Gerichtsvollzieher sind bei momentaner Rechtslage verboten. Hierzu ist es ratsam, sich dauerhaft anwaltlichen Beistand an die Seite zu stellen, um nicht ├╝ber das Ziel hinauszuschie├čen und sich selbst strafbar zu machen. Letztendlich bedeutet dies n├Ąmlich sonst nur noch mehr ├ärger.

Vermieter bei neuen Mietern genau hinsehen

14. M├Ąrz 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ ~konny

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In den letzten Jahren machen immer mehr sogenannte Mietnomaden in den Medien von sich reden. Diese Mieter zahlen ihre Miete nicht und hinterlassen die Wohnung h├Ąufig in einem Chaos. F├╝r den Vermieter kann dies den finanziellen Ruin bedeuten, denn bis man solche Mieter aus der Wohnung bekommt, k├Ânnen Jahre vergehen.

Besonders private Vermieter fallen h├Ąufig auf Mietnomaden oder einfach nur Mieter, die finanzielle Probleme haben, herein, da sie meist zu gutgl├Ąubig sind. Bei diesen privaten Vermietern ist der Schaden besonders gro├č, da sie nicht selten ihre ganzen Ersparnisse in die Wohnung oder das Haus stecken.

Jedoch geraten durch solche Situationen auch immer mehr die Mieter selbst in Verruf. So manch ein Vermieter wird skeptisch oder vermietet nach solch einem Vorfall gar nicht mehr. Ehrliche Mieter haben so immer h├Ąufiger das Problem, dass Vermieter nicht mit sich reden lassen.

Daher sollten Vermieter noch vor dem Mietverh├Ąltnis die finanzielle Lage des potentiellen Mieters unter die Lupe nehmen. Wichtig sind dabei vor allem die Einkommensbescheinigung, eine Schufa-Auskunft und eine Bescheinigung des vorherigen Vermieters ├╝ber regelm├Ą├čige Mietzahlungen. Zudem k├Ânne man die Schl├╝ssel beispielsweise erst ├╝bergeben, wenn ein Teil der Kaution gezahlt wurde.