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Artikel Tagged ‘Immobilienkauf’

Der Traum vom Ferienhaus im Ausland

23. Mai 2012 Keine Kommentare

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Die Immobilienkrise in Europa und den USA verlockt dazu sich z.B. ein Haus in Florida zu kaufen, denn die Immobilienpreise und Zinsen sind im Moment sehr gĂĽnstig, und viele Immobilien werden unter dem Marktwert angeboten.
Aber so einige Überlegungen sind dringend nötig, bevor man eine Villa in Naples oder ein Finca auf Ibiza erwirbt.

Die Kosten für Notar, Steuern und Grundbucheintragung liegen oft für Ausländer wesentlich höher. Falls Sie einen Kredit für eine Auslandsimmobilie brauchen, müssen Sie sich an einen Deutschsprachigen Hypothekenvermittler im Ausland wenden, dessen Provision dann vom Verkäufer gezahlt wird. Sie können sich natürlich auch direkt mit einem Hypothekenvermittler in Deutschland zusammenarbeiten, der eine sogenannte Mortgage Lizenz besitzt, aber dann müssen Sie in der Regel 1,5% des Kreditvertrages als Provision zahlen.

Beim Immobilienkauf in den USA ist folgendes zu beachten: Auch wenn Sie eine traumhafte Villa in Naples ohne Probleme als Deutscher kaufen können, gibt Ihnen dieser Besitz kein Anrecht auf ein Touristen Visum. Aber meistens hat der Käufer sein Visum ja sowieso schon wenn er sich in eine bestimmte Gegend verliebt und sich entscheidet, z.B. ein Haus in Florida zu kaufen. Der maximale Aufenthalt in den USA für Touristen mit oder ohne Immobilie ist 3 Monate an einem Stück, dann muss meist aus dem Heimatland ein neues Visum beantragt werden. Um eine Immobilie in der Schweiz zu kaufen muss man eine Erwerbsbewilligung beantragen.

Man sollte sich unbedingt vor dem Kauf bei seinem Steuerberater über anfallende Steuern informieren. Florida z.B. fordert keine Einkommensteuer, aber in den meisten US Staaten und auch vielen EU Ländern muss man diese zuzüglich zur monatlichen Grundsteuer zahlen. Auch beim Verkauf der Immobilie muss man mit Steuern rechnen, in den USA z.B. fällt eine Kapitalertragssteuer an.

Was ist beim Kauf einer Immobilie zu beachten ?

8. April 2012 Keine Kommentare

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Laut Statistik werden mehr gebrauchte Immobilien erworben, als Neue gebaut. Dies liegt vor allem daran, dass gebrauchte Gebäude aus erster Sicht günstiger ausfallen, doch dabei darf man nicht vergessen, dass bei einem Objekt auch Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten anfallen. Der Erwerb einer Immobilie dient als langfristige Investition, egal ob sie selbst genutzt oder vermietet wird.
Vor dem Immobilienkauf ist es ganz wichtig, einen marktgerechten Preis zu ermitteln, dies geht am besten durch einen Fachmann (Gutachter). Danach sollte unbedingt die Finanzierung ins Auge genommen werden, dabei ist neben einem attraktiven Zinssatz auch eine erträgliche Tilgungsleistung empfehlenswert. Je höher dabei das vorhandene Eigenkapital ausfällte, desto geringer fällt am Ende die monatliche Belastung aus. Hier ist es ratsam einen Mittelweg aus Zinszahlung und Laufzeit zu finden.

Vor dem Erwerb einer passenden Immobilie sollte auf folgende Punkte geachtet werden:

Lage des Objektes:
Wie sieht es mit dem Umfeld aus, besteht eine ausreichende Infrastruktur (Einkaufsmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung, öffentlicher Nahverkehr)? Sind Standortfaktoren vorhanden die die Wohnqualität einschränken können (Flughafen oder ein Industriegebiet)?
Besichtigung der Immobilie:
Niemals die Katze im Sack kaufen, auch wenn das Objekt im Prospekt phantastisch aussieht, eine Besichtigung sollte auf alle Fälle vorgenommen werden. Dabei sollte auf die Beschaffenheit und Ausstattung geachtet werden. In Zweifelsfällen kann ein Sachverständiger hinzugezogen werden.
Sich über den Verkäufer informieren:
Nachforschungen über die Bonität des Verkäufers anstellen, da dieser bei Mängeln ein Anspruchsgegner sein könnte und dann seine wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gefragt ist.
Kaufpreis vergleichen:
Sinnvoll ist es den Kaufpreis mit ähnlichen Angeboten zu vergleichen. Sich eine Marktübersicht zu verschaffen ist im Internet sehr schnell möglich, z.B. auf den Seiten von Immobilien bei Immowelt.
Anfallende Nebenkosten ermitteln:
Neben dem Kaufpreis fallen noch zusätzliche Kosten wie Maklercourtage, Grunderwerbssteuer, Grundbuch- und Notarkosten an.
Kaufvertrag genau prĂĽfen:
Bevor der Vertrag unterschrieben wird, sollte alles genau geprüft und durchgelesen werden, in Zweifelsfällen nach fachmännischem Rat suchen.

Die Nebenkosten beim Immobilienkauf richtig kalkulieren

6. Juni 2011 Keine Kommentare
Nebenkosten Immobilienkauf

Nebenkosten Immobilienkauf

Sie möchten eine Immobilie kaufen und haben sich auch bereits mit den grundlegenden Finanzierungsfragen beschäftigt, aber eine Frage ist nach wie vor offen und ungeklärt: Welche Nebenkosten fallen beim Kauf einer Immobilie noch an? Wenn Sie sich diese Frage allerdings bereits stellen, sind Sie weiter als manch anderer angehender Eigenheimbesitzer. Denn leider sind sich nicht alle Interessenten vor einem Immobilienkauf bewusst, dass neben dem grundlegenden Kaufpreis auch jede Menge Nebenkosten entstehen, die unbedingt mit einkalkuliert werden sollten. Sie fragen sich, welche Kosten das genau, und in welchem einschätzbaren Umfang, sind?

Immobilien kaufen: Nebenkosten richtig einschätzen
Der Kauf einer Immobilie ist finanziell bei Weitem nicht mit der Bezahlung des Kaufpreises erledigt. Es fallen vorher und auch nachher zahlreiche weitere Kosten an, die berĂĽcksichtigt werden mĂĽssen: die sogenannten Nebenkosten beim Immobilienkauf. Grundlegend bestehen diese aus den Kosten der anfallenden Grunderwerbssteuer, den Kosten eines Notars, die unumgänglichen Gerichtskosten fĂĽr die Vertragszustellung und auch eventuelle Maklerprovisionen. Das alles sind Kosten, die auf jeden Fall beim Kauf einer Immobilie anfallen und die gezahlt werden mĂĽssen – bis auf die Maklerkosten, wenn kein solcher bei der Haussuche in Anspruch genommen wurde. Die anfallenden Steuern betragen in der Regel etwa 3,5 bis 4,5 Prozent (je nach Bundesland) vom Kaufpreis der Immobilie, die Notar- und Gerichtskosten belaufen sich deutschlandweit fast ĂĽberall auf rund 1,5 Prozent. Die Maklerprovisionen variieren sehr stark, betragen aber in den meisten Fällen etwa 3 Prozent vom Kaufpreis der vermittelten Immobilie. Um hier auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie sich aber ausgiebig vor dem Beauftragen des Maklers erkundigen, wie hoch die Provision ist, die dieser verlangt.

Renovierung, Sanierung und Co. nicht vergessen
Weitere, und in den meisten Fällen vollkommen auĂźer Acht gelassene, Kosten sind die eventuell – aber dennoch in vielen Fällen – anfallenden Renovierungs- und Sanierungskosten. Nur die wenigsten Wohnungen und Häuser sind direkt bezugsfähig. Bestenfalls muss man nur ein paar frische Farben an die Wände bringen, was aber ebenfalls weitere Unkosten auf den Plan bringt. Dennoch sollten auch Kosten wie die Umzugskosten, eventuell noch bestehende Mietforderungen der alten Wohnung und zum Teil auch die Anschaffungspreise neuer Möbel, wenn die alten Möbel nicht mehr in das neue Heim passen, eingeplant werden. Im Rahmen eventueller Renovierungskosten können aber auch die Kosten fĂĽr verschiedene Gutachter anfallen.