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Artikel Tagged ‘Immobilien’

Kauf von Gewerbeimmobilien: Preisentwicklung der letzten zehn Jahre

20. April 2013 1 Kommentar
cc by flickr/ sanfamedia.com

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Gewerbeimmobilien unterliegen v√∂llig anderen Gesetzen. Das gilt sowohl f√ľr die Gesetze des Marktes als auch die staatlichen. Denn Gewerbeimmobilien werden nicht nur bei Grundsteuer anders behandelt als Wohnimmobilien sondern auch in Bezug auf die Vertragsfreiheit. Ein Mieterschutz wie bei Wohnungen ist f√ľr Gewerbeimmobilien unbekannt. Au√üerdem werden f√ľr Gewerbeimmobilien so gut wie immer h√∂here Preise verlangt und der Markt m√∂glicher Kunden ist deutlich kleiner.

Anbieter haben derzeit größere Schwierigkeiten

Was die Entwicklung der Kaufpreise f√ľr Gewerbeimmobilien betrifft l√§sst sich feststellen, dass in den letzten zehn Jahren ein Preisr√ľckgang erfolgt ist. Allein in den letzten f√ľnf bis sechs Jahren erlebte die Branche im bundesweiten Schnitt einen Preisverfall zwischen 35 und 40 Prozent des Niveaus von 2007. Diese Verbilligung von Gewerbefl√§che f√ľhrte in letzter Zeit zu einer erh√∂hten Nachfrage. Allerdings gibt es in Deutschland weiterhin hohe Leerstandsraten und einen weiteren Zuwachs beim Bestand, sodass sich diese erh√∂hte Nachfrage nicht nachhaltig auf die Preisentwicklung ausgewirkt hat. Weiterhin steht ein deutliches √úberangebot einer vergleichsweise geringen Nachfrage gegen√ľber. Allerdings sind die deutschen Verh√§ltnisse noch immer geordnet und preisstabil zu nennen, wenn man L√§nder wie die USA oder Spanien als Vergleichsma√üstab heranzieht.

Der Markt wird mit jedem Jahr internationaler

Die in diesen L√§ndern durch Immobilienblasen erzeugten Krisen haben mittelbare Auswirkungen auch auf den deutschen Markt f√ľr gewerbliche Immobilien gehabt. Denn immer mehr Firmen operieren international – auch was die Auswahl ihrer Geb√§ude betrifft. Ob Produktionsstandort, Verwaltungssitz oder Verkaufsstelle: in Gewerbeimmobilien wird nur dann investiert, wenn sich am jeweiligen Standort ein konkreter Nutzen f√ľr das Unternehmen ergibt. Seit den Neunzigerjahren geh√∂rt Corporate Real Estate Management f√ľr viele Firmen zum t√§glichen Gesch√§ft. W√§hrend Immobilien, die f√ľr die Fortf√ľhrung des Unternehmens unerl√§sslich sind modernisiert und optimiert werden, erfolgt bei Geb√§uden, deren Nutzung keinen Gewinn mehr verspricht inzwischen sehr viel schneller eine Verwertung im Sinne eines Verkaufs als noch vor zwanzig oder drei√üig Jahren.

Der Trend geht zur Verschlankung

Ob Lagerhallen oder B√ľros: Beim Geb√§udemanagement setzen immer mehr Firmen auf Professionalisierung. Eine Gewerbeimmobilie wird nur noch dann angeschafft, wenn Eigentum deutliche Vorteile gegen√ľber einer zeitweisen Einmietung in vorhandenen Bestand bietet. Ob es um Gewerbeimmobilien in einer bestimmten Stadt oder f√ľr einen bestimmten Zweck geht: heutzutage geht der Trend klar in Richtung genaue Pr√ľfung und st√§ndige √úberwachung des Bestands.

Wenn Mietraum knappt wird und Preise explodieren

19. Dezember 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / jinkazamah

Vor allem in Gro√üst√§dten wie Frankfurt, Berlin, Hamburg, K√∂ln oder M√ľnchen steigt die Nachfrage nach Wohnraum konstant an. Mit ihr sinkt jedoch das Angebot. Dies generiert folglich steigende Priese und ein Platzen der Immobilienblase ist bei weitem noch nicht in Sicht.

Die Nachfrage nach Wohnraum steigt vor allem in den Ballungsräumen sehr stark an, da diese den Menschen ein ausreichendes Arbeitsplatzangebot zum Beispiel bei einem großen Versandshop, oder aber DHL oder Hermes bieten können. Dementsprechend wächst die Bevölkerung in diesen Städten sprunghaft an.

Dabei sind besonders Immobilien in verkehrsg√ľnstigen Lagen, zum Beispiel in der Innenstadt, in der N√§he eines Bahnhofs oder Flughafens interessant. Die Preise in diesen St√§dten, mit √ľber 500 000 Einwohnern scheinen aktuell zu explodieren. So wurden die Immobilien dort knapp 7 Prozent teurer, welches sich nachhaltig auf die Mietpreise auswirkte. So wurden in 125 St√§dten die Mieten um 4,25 Prozent bei einer Neu- und bei einer Wiedervermietung um 3,5 Prozent teurer.
Doch nicht nur in den Gro√üst√§dten an sich, sondern auch in Ihrem Umland stiegen die Preise f√ľr Wohneigentum, wenn auch nur um 3,1 Prozent an.

Deutsche Immobilien sind damit aber im europ√§ischen Vergleich immer noch √§u√üerst g√ľnstig, was sie grade f√ľr ausl√§ndische Investoren √§u√üerst interessant machen. Doch nicht nur auf Seiten ausl√§ndischer Investoren ist eine Nachfrage nach derartigen Immobilien enorm. Grade die aktuellen niedrigen Zinskonditionen machen es Haushalten mit einem niedrigen Einkommen m√∂glich, derartige Immobilien g√ľnstig zu erwerben.

Da die Preise hier trotz eines Anstiegs im Baubereich von 100 000 zusätzlichen Wohneinheiten bei einem zusätzlichen Einwohnerwachstum von 200 000 Menschen durch Zuwanderung weiter ansteigen werden, wird diese Nachfrage auch weiterhin konstant bleiben.
Ein Platzen der Immobilienblase sei laut Experten dabei noch nicht in Sicht, da es sich momentan noch um eine Aufholphase nach Preisabschlägen der Vergangenheit handele.

Gebäudeversicherungen werden teurer

26. Oktober 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / roger4336

Die Unwetter der letzten Jahre haben nun auch die Versicherer auf den Plan gerufen. Viele Wohngeb√§udeversicherungen werde vermutlich bald ihre Preise erh√∂hen, denn durch die die verst√§rkt auftretenden Unwetter der vergangenen drei Jahre, haben sie h√∂here Kosten als je gedacht. Versicherer m√ľssen sich bald entscheiden, wie sie reagieren wollen.

Im Grunde hat ein Versicherter nur zwei M√∂glichkeiten. Entweder er k√ľndigt oder er muss die h√∂heren Bedingungen akzeptieren. In einigen F√§llen wird es auch passieren, dass die Versicherungen von sich aus k√ľndigen. Das d√ľrfte vor allen Dingen jene Versicherten treffen, die in den letzten Jahren h√§ufiger die Dienste ihrer Versicherung bem√ľht haben. Wenn sie ihre Versicherung beibehalten wollen, dann m√ľssen sie nach Erhalt des K√ľndigungsschreibens schnell reagieren und gegebenenfalls die h√∂heren Kosten hinnehmen. Wer dagegen die Chance f√ľr einen Wechsel nutzen will, der kann sich auf sein Sonderk√ľndigungsrecht berufen und den Vertrag mit einer Frist von 4 Wochen k√ľndigen. Dieses Recht haben aber nur jene Versicherten, bei denen die Leistung nicht mit dem Preis steigt.

Es ist aber nicht einfach, einen neuen Wohngebäudeversicherer zu finden, denn viele Versicherer werden ihre Preise anziehen. Ein Besuch im Onlineshop der Versicherungen kann aber schnell Abhilfe schaffen.
Der Vergleich zwischen den Anbietern kann sich noch lohnen, denn bislang haben nicht alle Versicherungen deutlich gemacht, dass sie wirklich teurer werden. Versicherungen wie die Z√ľrich Gruppe Deutschland, die Janitos Versicherung AG oder die Interrisk Versicherung-AG haben noch kein endg√ľltiges Urteil abgegeben.
Trotzdem wird nicht zu √ľbereilter Hektik beim Wechsel geraten. Es sollte, wie bei vielen Dingen, auch das Kleingedruckte im Vertrag geachtet werden. Kosten, die durch Wasser, Regen und Rohrbr√ľche verursacht wurden, werden seit den letzten gro√üen Regenschauern nicht immer √ľbernommen. Auch die Kosten f√ľr einen Gutachter sollten in der Versicherung enthalten sein.

Der Weg ins Eigenheim

2. September 2012 Keine Kommentare

cc by flickr.com / Maralinga in WA

Viele Menschen tr√§umen von einem eigenen Haus oder einer Eigentumswohnung. Doch hierf√ľr ist Kapital notwendig, das fast niemand sofort zur Hand hat. Hier k√∂nnen Baufinanzierungen oder Immobilienfinanzierungen eingreifen. Sie stocken das Kapital auf, das zum Bauvorhaben noch fehlt.

Baufinanzierungen sind f√ľr den Hausbau gedacht. Um die eigenen vier W√§nde zu erschaffen, ist ein hohes Kapital und eine gute Beratung notwendig. Eine Immobilienfinanzierung dient dazu, eine Eigentumswohnung oder ein schon bestehendes Haus zu finanzieren.

Die Bank hilft, die passende Finanzierung zu finden und begleitet den Kunden vom ersten Kontakt an bis zur Auszahlung des Darlehensbetrages. Ziel der Banken ist es, den Kunden zufrieden zu stellen und ihm immer als Ansprechpartner zur Seite zu stehen. Onlinebanken bieten hierbei den Vorteil, dass der Kunde sehr schnell eine Antwort erhält. In manchen Fällen ist ein Finanzierungsvorschlag schon nach 30 Minuten möglich. Folgt diesem eine Zusage vorhanden, gilt das Darlehen als bewilligt.

Onlinebanken bieten eine weitere Reihe von Vorteilen. Sie arbeiten ausschlie√ülich √ľber das Internet bzw. √ľber eine Kundenhotline. Durch diese Arbeitsweise sparen sie sich beispielsweise Mietkosten f√ľr Niederlassungen. Diese k√∂nnen sie in Form g√ľnstiger Kreditzinsen oder wegfallender Bearbeitungsgeb√ľhren an die Kunden weitergeben. Der Personalbedarf einer Onlinebank ist ebenfalls sehr viel geringer als der einer Filialbank. Es fallen f√ľr die Immobilienfinanzierung weniger Kosten an, da alle Schritte online get√§tigt werden. F√ľr den Kunden ist auch die Zeitersparnis ein wichtiger Faktor. Oftmals dauert es bei einer Filialbank einige Tage, bis eine Zu- oder Absage vorliegt. Im Falle einer Absage sind dann einige Tage verloren, in denen der Kunde sich schon ein weiteres Angebot h√§tte einholen k√∂nnen.

Immobilienpreisentwicklung 2006 bis 2011 – Wo ist es heute g√ľnstiger, wo teurer

15. August 2012 Keine Kommentare

Hildesheim - cc by flickr / Abu Dun

Betrachtet man die Preisentwicklung f√ľr Immobilien in den letzten f√ľnf Jahren (2006-2011), so l√§sst sich feststellen dass die Preise in einigen Regionen drastisch gefallen sind.

Werden nur die 80 Gro√üst√§dte Deutschlands mit √ľber 100.000 Einwohnern betrachtet so sind die Preise im Durchschnitt um etwa 3% gefallen. Genauer betrachtet l√§sst sich jedoch feststellen dass in √ľber der H√§lfte der St√§dte die Preise um bis zu 35% gefallen sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies somit dass es in den restlichen St√§dten einen enormen Preisanstieg gegeben hat.

Die Gewinner aus Sicht der Verk√§ufer liegen im s√ľddeutschen Raum, hier gab es Preisanstiege von bis zu 26% in Trier bzw. 21% in Regensburg. Im norddeutschen Raum konnten vor allem die Metropolen zulegen, allen voran Hamburg mit 22% und Oldenburg mit 25%.

Die gro√üen Verlierer der letzten f√ľnf Jahre sind in Nordrhein-Westfalen zu finden, Spitzenreiter ist hier Krefeld. Wurden dort 2006 noch 1.642‚ā¨ je m¬≤ gezahlt sank der Preis im Jahr 2011 auf 1.067‚ā¨ je m¬≤, ein Minus von 35%. In Duisburg mit 26% und Herne mit 26% niedrigeren Preisen sieht die Lage auf dem Immobilienmarkt jedoch nicht viel besser aus.

Dass sich die Preise in der Regel regionsabh√§ngig ver√§ndern zeigt das Beispiel der Region Hannover-Hildesheim-Braunschweig. In allen drei St√§dten sind sinkende Preise verzeichnet worden, am schwersten davon betroffen ist Braunschweig mit einem R√ľckgang in H√∂he von 22% gefolgt von Hildesheim mit minus 14% und Hannover mit minus 11%.

Sinkende Immobilienpreise, das l√§sst darauf schliessen dass sich auch die Mieten entsprechend ver√§ndern. Wird jedoch die Mietpreisentwicklung in Hildesheim im Jahr 2009 betrachtet kann festgestellt werden dass die Mieten sogar um 6% gestiegen sind. 2012 liegen die Mietpreise je m¬≤ im Mittelwert bei etwa 6‚ā¨, das entspricht einer Steigerung gegen√ľber 2009 in H√∂he von 20%. Immobilien zur Miete in Hildesheim sollten also gefragt sein.