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Artikel Tagged ‘Denkmalschutz’

Risiken und Vorteile denkmalgesch√ľtzter Immobilien

19. Juni 2012 Keine Kommentare

cc by flickr / roger4336

Die Entscheidung, ob einer Immobilie der Status eines Denkmals zuerkannt wird, trifft das Amt f√ľr Denkmalschutz auf Grundlage des sogenannten Denkmalschutzgesetzes.
Gr√ľnde f√ľr eine solche Zuerkennung k√∂nnen z.B. st√§dtebaulicher, k√ľnstlerischer, wissenschaftlicher oder volkskundlicher Art sein – etwa, das Geb√§ude besonders typisch f√ľr jene Zeit und jenen Ort ist, in der bzw. an dem es erbaut wurde.
Auch einzelne Gebäudeteile, wie z.B. die Fassade oder der Dachstuhl eines Hauses, können unter das Denkmalschutzgesetz fallen.

Besonderheiten erhaltenswerter Immobilien

Sobald eine Immobilie, vollst√§ndig oder in Teilen, als Baudenkmal klassifiziert ist, gilt sie als erhaltenswert. Konkret bedeutet dies, dass ihre Sanierung vom Eigent√ľmer einerseits steuerlich geltend gemacht werden kann, andererseits jedoch mit einer ganzen Reihe von Rechtsvorschriften einhergeht, die bei den vorgenommenen Ver√§nderungen eingehalten werden m√ľssen. S√§mtliche Sanierungsarbeiten bed√ľrfen daher einer Genehmigung und werden beh√∂rdlich √ľberwacht.

Hat sich der Eigent√ľmer eines denkmalgesch√ľtzten Geb√§udes jedoch nicht ausreichend mit den f√ľr seine Immobilie geltenden Vorschriften auseinandergesetzt, kann sich diese schnell in ein regelrechtes „Kostengrab“ verwandeln – sogar ein vollst√§ndiger Baustopp oder die R√ľckg√§ngigmachung bisher vorgenommener Arbeiten k√∂nnen von der zust√§ndigen Beh√∂rde verlangt werden!

Risiken reduzieren, Vorteile optimieren
Um dies zu verhindern, ist es unumg√§nglich sich schon vor dem Kauf einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie m√∂glichst umfassend in die Materie einzuarbeiten oder die Beratung eines Experten in Anspruch zu nehmen.
Orientierung bieten hier z.B. Seiten wie das-baudenkmal.de, die nicht nur eine Zusammenstellung aller relevanten Informationen beinhalten, sondern auch Antworten auf spezifische Fragen nach Abschreibungsarten, Behördenadressen oder Fördermitteln beantworten und die Beratung durch ein Expertenteam bieten.

Der Besitz einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie ist schlie√ülich nicht nur mit einem besonderen Ma√ü an Anforderungen, sondern auch mit zahlreichen Vorteilen verbunden, nicht zuletzt, weil bei einem gut erhaltenen Baudenkmal im Laufe der Zeit eine enorme Wertsteigerung zu erwarten ist, die den Wertzuwachs einer nicht denkmalgesch√ľtzten Immobilie bei Weitem √ľbertrifft.

Investition in eine Baudenkmal-Immobilie

12. Februar 2012 Keine Kommentare
Denkmalsanierung

Denkmalsanierung - flickr/sara~

Wurde ein Immobilien-Objekt von der Beh√∂rde einmal als Denkmal klassifiziert, stehen s√§mtliche Renovations- und Wiederherstellungs-Arbeiten an dieser betreffenden Immobilie unter der Aufsicht des Denkmal-Schutzes. Das heisst mit anderen Worten, dass nicht jegliche Art und Weise der Modernisierung f√ľr die Rekonstruktion in Frage kommen kann. In dieser Hinsicht gilt es bei der bevorstehenden Investition in ein solch spezielles Objekt die Renovationsintensit√§t zu ber√ľcksichtigen. Auf der anderen Seite sind beim investieren in denkmalgesch√ľtzte Immobilien nach Genehmigung der Rekonstruktionsaufwendungen enorme steuerliche Abschreibungen zul√§ssig, welche eine erh√∂hte Rentabilit√§t erm√∂glichen.

Bei einer Baudenkmal-Immobilie handelt es sich nicht nur um ein herk√∂mmliches Bauwerk, sondern um ein Objekt, das Geschichte geschrieben hat und seit Jahrzenten besteht. Diese Objekte sind gerade in wirtschaftlich unsicheren Situationen beliebter denn je. Vor allem w√§hrend der Kriesenzeiten bei mangelnden sicheren Investitionsm√∂glichkeiten, stellen diese einmaligen Unikate eine absolut gewinnbringende Finanzanlage dar. Diese Objekte gelten als Kunstwerke und sind nicht in beliebigen Mengen anzutreffen oder gar verf√ľgbar. Sie sind mit keinem anderen Objekt in irgend einer Weise vergleichbar und gerade deswegen von unsch√§tzbarem Wert.

Das Grundger√ľst dieser pr√§chtigen und herrschaftlichen Bauten, ist auf einem √§usserst robusten Fundament errichtet worden, welche das √úberleben eines so alten Bauwerkes auch k√ľnftig garantieren wird. Diese Basis wird in den modernen Werken nicht mehr auf die gleiche Weise errichtet, dies ist mit ein Grund, weswegen diese historischen Objekte so sehr begehrt sind, neben der Tatsache, dass es sich um absolute Spezies handelt.

Die Vermietung eines vollst√§ndig instandgestellten Objektes kann einen betr√§chtlichen Betrag einbringen und ist im Wiederverkauf ein unsagbarer Wertschatz. Die Lage und auch der ganze Zustand des in Frage kommenden Kaufobjektes gilt es vorher gen√ľgend abzusch√§tzen. In diesem Fall ist es absolut empfehlenswert Experten bei der Investitionswahl beizuziehen, welche die erforderliche Erfahrung mitbringen, die Chancen und die Risiken, welches das betreffende Objekt in sich birgt realistisch absch√§tzen zu k√∂nnen, damit es danach kein b√∂ses Erwachen gibt.

Vorteile von Denkmalimmobilien

5. Januar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ pfala

In Zeiten von Abgeltungssteuer und unsicheren Aktienm√§rkten suchen viele Anleger nach einer sicheren, aber zugleich auch renditestarken Anlagem√∂glichkeit mit Bestand, um nicht die¬†Altersvorsorge verkaufen zu m√ľssen. Viele Investoren wie auch private K√§ufer entscheiden sich in diesem Fall f√ľr eine Immobilie, die einige Vorz√ľge bietet, eine besonders hohe Rendite ist aber aufgrund einiger Vorteile bei so genannten denkmalgesch√ľtzten Immobilien zu erwarten. Gegen√ľber Bestands- und vor allem Neubauimmobilien l√§sst sich deshalb ein h√∂herer Return realisieren, zudem wird ein wertstabiles Investment oder aber eine fundierte Altersvorsorge geschaffen.

Zuerst einmal ist anzumerken, dass fachgerecht restaurierte Immobilien eine besondere Wertstabilit√§t besitzen, zudem bieten sie bei Eigennutzung ein besonders Wohnambiente, dass in einem Neu- oder Bestandsbau meist nicht vorhanden ist. Der prim√§re Vorteil liegt bei einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie aber ohne Zweifel in den gro√üz√ľgigen Steuervorteilen, welche der Staat dem Besitzer einer Denkmalimmobilie zuteil werden l√§sst. Sowohl Kaufpreis als auch Sanierungskosten werden dabei durch den Gesetzgeber bedacht, um den Kauf einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie wie auch den Erhalt f√ľr potentielle Besitzer interessanter zu gestalten.

Die Steuervorteile liegen dabei vor allem in den normalen Abschreibungen die bei einer Immobilie m√∂glich sind und speziellen weiteren Abschreibungsm√∂glichkeiten, die f√ľr ein Denkmal m√∂glich sind, wenn beispielsweise Sanierungskosten anfallen. Es k√∂nnen bei einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie Kosten f√ľr die Sanierung in H√∂he von 90 % verteilt auf 10 Jahre abgeschrieben werden, wenn das Geb√§ude als Selbstnutzer gebraucht wird, Investoren haben sogar die M√∂glichkeit, die Kosten √ľber einen Zeitraum von 12 Jahren komplett, also zu 100 % steuerlich geltend machen. In den ersten 8 Jahren lassen sich dabei je 9 % absetzen, in den letzten 4 Jahren sind jeweils 7 % von der Steuer absetzbar. Dabei l√§sst sich leicht ausrechnen, dass der als Werbungskosten anzusetzende Betrag f√ľr die Person, welche die denkmalgesch√ľtzte Immobilie erwirbt, desto h√∂her ist, je h√∂her auch die Kosten f√ľr die Sanierung ausfallen, ausgiebige Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten steigern also nicht nur den Immobilienwert, stellen f√ľr den K√§ufer aber auf lange Sicht keine finanzielle Mehrbelastung dar.
Durch die Steuerersparnis mit Denkmalimmobilien wird die tatsächliche Rendite in vielen Fällen auch deutlich höher ausfallen als bei vergleichbaren Investments in gewöhnliche Immobilien.

Zus√§tzlich kann auch die urspr√ľngliche Bausubstanz der Denkmalimmobilie schrittweise √ľber einige Jahre abgesetzt werden, und auch Verluste, die aus Vermietung und Verpachtung enstehen, k√∂nnen steuerlich geltend gemacht werden.

Dar√ľber hinaus besteht selbstverst√§ndlich auch bei denkmalgesch√ľtzten Immobilien die M√∂glichkeit, diese nach 10 Jahren Spekulationsfrist steuerfrei ver√§u√üern zu k√∂nnen, bei anderen Gewinnen auf Wertanlagen w√ľrden Steuern als Abgeltungssteuer anfallen.