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Archiv für die Kategorie ‘Sicherheit’

Vorteile von Denkmalimmobilien

5. Januar 2012 Keine Kommentare

cc by flickr/ pfala

In Zeiten von Abgeltungssteuer und unsicheren Aktienm├Ąrkten suchen viele Anleger nach einer sicheren, aber zugleich auch renditestarken Anlagem├Âglichkeit mit Bestand, um nicht die┬áAltersvorsorge verkaufen zu m├╝ssen. Viele Investoren wie auch private K├Ąufer entscheiden sich in diesem Fall f├╝r eine Immobilie, die einige Vorz├╝ge bietet, eine besonders hohe Rendite ist aber aufgrund einiger Vorteile bei so genannten denkmalgesch├╝tzten Immobilien zu erwarten. Gegen├╝ber Bestands- und vor allem Neubauimmobilien l├Ąsst sich deshalb ein h├Âherer Return realisieren, zudem wird ein wertstabiles Investment oder aber eine fundierte Altersvorsorge geschaffen.

Zuerst einmal ist anzumerken, dass fachgerecht restaurierte Immobilien eine besondere Wertstabilit├Ąt besitzen, zudem bieten sie bei Eigennutzung ein besonders Wohnambiente, dass in einem Neu- oder Bestandsbau meist nicht vorhanden ist. Der prim├Ąre Vorteil liegt bei einer denkmalgesch├╝tzten Immobilie aber ohne Zweifel in den gro├čz├╝gigen Steuervorteilen, welche der Staat dem Besitzer einer Denkmalimmobilie zuteil werden l├Ąsst. Sowohl Kaufpreis als auch Sanierungskosten werden dabei durch den Gesetzgeber bedacht, um den Kauf einer denkmalgesch├╝tzten Immobilie wie auch den Erhalt f├╝r potentielle Besitzer interessanter zu gestalten.

Die Steuervorteile liegen dabei vor allem in den normalen Abschreibungen die bei einer Immobilie m├Âglich sind und speziellen weiteren Abschreibungsm├Âglichkeiten, die f├╝r ein Denkmal m├Âglich sind, wenn beispielsweise Sanierungskosten anfallen. Es k├Ânnen bei einer denkmalgesch├╝tzten Immobilie Kosten f├╝r die Sanierung in H├Âhe von 90 % verteilt auf 10 Jahre abgeschrieben werden, wenn das Geb├Ąude als Selbstnutzer gebraucht wird, Investoren haben sogar die M├Âglichkeit, die Kosten ├╝ber einen Zeitraum von 12 Jahren komplett, also zu 100 % steuerlich geltend machen. In den ersten 8 Jahren lassen sich dabei je 9 % absetzen, in den letzten 4 Jahren sind jeweils 7 % von der Steuer absetzbar. Dabei l├Ąsst sich leicht ausrechnen, dass der als Werbungskosten anzusetzende Betrag f├╝r die Person, welche die denkmalgesch├╝tzte Immobilie erwirbt, desto h├Âher ist, je h├Âher auch die Kosten f├╝r die Sanierung ausfallen, ausgiebige Instandsetzungs- und Modernisierungsarbeiten steigern also nicht nur den Immobilienwert, stellen f├╝r den K├Ąufer aber auf lange Sicht keine finanzielle Mehrbelastung dar.
Durch die Steuerersparnis mit Denkmalimmobilien wird die tats├Ąchliche Rendite in vielen F├Ąllen auch deutlich h├Âher ausfallen als bei vergleichbaren Investments in gew├Âhnliche Immobilien.

Zus├Ątzlich kann auch die urspr├╝ngliche Bausubstanz der Denkmalimmobilie schrittweise ├╝ber einige Jahre abgesetzt werden, und auch Verluste, die aus Vermietung und Verpachtung enstehen, k├Ânnen steuerlich geltend gemacht werden.

Dar├╝ber hinaus besteht selbstverst├Ąndlich auch bei denkmalgesch├╝tzten Immobilien die M├Âglichkeit, diese nach 10 Jahren Spekulationsfrist steuerfrei ver├Ąu├čern zu k├Ânnen, bei anderen Gewinnen auf Wertanlagen w├╝rden Steuern als Abgeltungssteuer anfallen.

Vorsicht bei alten Stromleitungen in Altbauten!

2. Januar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Hotel Domspitzen K├Âln

cc by flickr/ Hotel Domspitzen K├Âln

Als vor Jahrzehnten die H├Ąuser gebaut wurden, die heutzutage bei vielen als sogenannte Altbauten so beliebt sind, konnten die damaligen Elektriker nat├╝rlich nicht ahnen, dass in Zukunft eine Vielzahl von elektrischen Ger├Ąten unseren Alltag bestimmen w├╝rden. So weist die Aktion ÔÇ×Das sichere HausÔÇť derzeit darauf hin, dass in manchen Altbauten die Stromleitungen und Steckdosen nicht auf dem aktuellen Stand der Technik sind.

Das hei├čt also, dass viele von ihnen ├Ąlteren Standards entsprechen und eigentlich nicht f├╝r den gleichzeitigen Gebrauch von Fernseher, Computer, DVD-Player, Stereoanlage und Co. gemacht sind. Sie k├Ânnen leicht ├╝berlasten, was dazu f├╝hrt dass die Sicherung ├Âfter herausspringt. Ist dies nicht der Fall kann das Material sogar ├╝berhitzen, was einen Schwelbrand zur Folge haben kann.

In einigen Wohnungen fehlen zudem an vielen heute wichtigen Stellen die Steckdosen. So setzen die Bewohner Steckleisten ein, die das Problem auf Dauer jedoch oft nur verschlimmern. Generell sollte man regelm├Ą├čig die Leitungen ├╝berpr├╝fen lassen. Mieter haben zudem einen Anspruch auf ÔÇ×zeitgem├Ą├čes WohnenÔÇť wie der Bundesgerichtshof in einem Urteil entschied. Alle, die gerade bauen oder modernisieren, sollten nicht nur an Heute, sondern auch an Morgen denken. Das hei├čt, es m├╝ssen zum Beispiel gen├╝gend Steckdosen vorhanden sein etc., was auch f├╝r Antennen- und Telefonanschl├╝sse gilt.

Urteil: Polizei darf in Wohnung bei massivem Dauerl├Ąrm

31. Oktober 2011 Keine Kommentare
Lautsprecher cc by flickr / woodleywonderworks

Lautsprecher cc by flickr / woodleywonderworks

Die meisten von uns k├Ânnen wohl ein Lied ├╝ber das Verhalten von einigen Nachbarn singen. Dinge wie laute Musik oder ├ähnliches k├Ânnen das Zusammenleben in einem Haus schwer belasten. Es gibt jedoch auch ganz harte F├Ąlle, bei denen man wirklich um die geistige Gesundheit mancher Mitmenschen f├╝rchten muss. So entschied nun das Oberlandesgericht Karlsruhe, dass in F├Ąllen von massivem Dauerl├Ąrm die Polizei die Wohnung des Verursachers durchsuchen und L├Ąrmquellen beschlagnahmen darf.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mieter, der (ja, ihr lest richtig) ├╝ber mehrere Tage hinweg eine elektrische Laubs├Ąge in seiner Wohnung laufen lie├č und das egal ob er anwesend war oder nicht. Logischerweise war dies eine gro├če Belastung f├╝r die Mieter, die auch mehrmals die Polizei riefen.

Der Verursacher lie├č die Beamten jedoch nicht in seine Wohnung und berief sich dabei auf sein Hausrecht. Die Laubs├Ąge stellte er auch nicht ab. Die Richter hielten in solch einem krassen Fall einen Durchsuchungsbefehl f├╝r absolut angemessen. Zudem d├╝rfe die Laubs├Ąge beschlagnahmt werden. Man k├Ânne davon ausgehen, dass das dauerhaft laute Ger├Ąusch eine erhebliche nervliche Belastung f├╝r die anderen Mieter darstelle. Die Gesundheit der Nachbarn habe in solchen Ausnahmesituationen Vorrang vor der gesch├╝tzten Lebenssph├Ąre des verursachenden Mieters.

Unverzichtbar f├╝r Immobilienbesitzer

24. Oktober 2011 Keine Kommentare

(cc) flickr/ Rolf H.

Jeder, der eine Immobilie sein Eigen nennt, ist selbstverst├Ąndlich auch bestrebt, diese zu erhalten und zu sch├╝tzen.
Nun sind aber ein Haus und auch eine Wohnung oftmals Gefahren ausgesetzt, die man nicht abwenden kann. Sturm und Hagel k├Ânnen Fenstern und D├Ąchern gef├Ąhrlich werden, der Blitzschlag kann sogar zum alles vernichtenden Brand f├╝hren. Nicht umsonst verlangen fast alle Kreditinstitute die Vorlage einer Feuerversicherungspolice, bevor sie einer Darlehensvergabe zustimmen.
Aber auch andere Risiken lauern. Ein Leitungswasserschaden kann das ganze Geb├Ąude ruinieren, Glasbruch kann gerade bei Isolierglas oder anderen hochwertigen Gl├Ąsern mehr als teuer werden.

Gl├╝cklicherweise ist man jedoch als Immobilienbesitzer in der Lage, sich zumindest vor den finanziellen Folgen dieser Sch├Ąden zu sch├╝tzen, n├Ąmlich durch eine Wohngeb├Ąudeversicherung.
Nahezu alle Versicherungsgesellschaften haben ein solches Angebot in ihrer Palette, gerade deshalb ist der intensive Vergleich sinnvoll und durchaus n├Âtig. Denn wie so oft sind auch hier die Details wichtig. Man sollte das Kleingedruckte sehr gr├╝ndlich pr├╝fen und im direkten Versicherungsvergleich die Versicherungsangebote sorgf├Ąltig gegen├╝berstellen.
Nun darf man aber nicht einfach Posten f├╝r Posten betrachten und nur die Jahrespr├Ąmien vergleichen, sondern muss das Gesamtkonzept einbeziehen, denn oft ergibt sich in der Summe ein v├Âllig anderes Bild, wenn man nicht Paketpreise und andere Verg├╝nstigungen in die Beurteilung mit einflie├čen l├Ąsst.

Oftmals bieten die Versicherungen auch ganze Pakete an, die dann schlussendlich zu einem g├╝nstigeren Jahresbeitrag f├╝hren. H├Ąufig kann man auch die Versicherung ├╝ber das Internet abschlie├čen und dadurch noch zus├Ątzliche Boni erwerben.
Wichtig ist auch die korrekte Ermittlung des Wertes der Immobilie, denn eine Unterversicherung kann dazu f├╝hren, dass im Schadensfall die Versicherung von der Leistung frei ist und nicht eintritt.
Sinnvoll ist daher, die Immobilie vor Vertragsabschluss von einem unabh├Ąngigen Sachverst├Ąndigen bewerten zu lassen. H├Ąufig bieten jedoch die Versicherungsgesellschaften diesen Service an, was wesentlich preisg├╝nstiger ist.
Die Wohngeb├Ąudeversicherung ist f├╝r jeden Haus- und Wohnungsbesitzer empfehlenswert.

Winterutensilien f├╝r Haus- und Immobilienbesitzer

9. September 2011 Keine Kommentare
Schnee-Haus

Schnee-Haus - flickr/loop_oh

In ganz Deutschland herrscht im Winter die sogenannte R├Ąum- und Streupflicht. Diese Verkehrssicherungspflicht bedeutet, dass jeder Grundst├╝ckseigent├╝mer daf├╝r zu sorgen hat, dass sein Grundst├╝ck bei Eis und Schnee erreichbar bleibt. Auf ├Âffentlichen Stra├čen wiederum obliegt diese Pflicht den Kommunen – welche sie wiederum an die anliegenden Eigent├╝mer r├╝ck├╝bertragen. Hei├čt im Einzelnen: Als Hausbesitzer hat man die Pflicht, Gehwege und B├╝rgersteige, die an das eigene Grundst├╝ck angrenzen, ebenso zu r├Ąumen, als w├╝rden sie zum eigenen Grundst├╝ck geh├Âren.
Deswegen sollten Hausbesitzer bereits vor dem eigentlichen Wintereinbruch daf├╝r Sorge tragen, dass sie f├╝r die Wahrnehmung ihrer R├Ąum und Streupflicht ger├╝stet sind.

Zur unabdingbaren Grundausstattung geh├Âren:

Schneeschieber oder -schippe, gegebenenfalls und bei entsprechender Fl├Ąche und Geografie Schneefr├Ąse oder -pflug zur Beseitigung gro├čer Schneemengen

Stra├čenbesen zur Beseitigung kleinerer Schneemengen oder zum Nachkehren der R├Ąumung. Hier muss es nicht der gute Hausbesen sein, sondern ein moderater Besen aus dem Baumarkt oder Versandhaus reicht vollkommen aus.

Streumaterial beziehungsweise Salz. Dabei ist jedoch auch auf einige Dinge zu achten. In Wasserschutzgebieten oder speziell ausgewiesenen Landschaftsschutzgebieten darf kein Streusalz eingesetzt werden. Dann m├╝ssen Ersatzstreumaterialien bereitgehalten werden. Dazu geh├Âren unter anderem Asche, Sand oder Split. Der Einsatz von Salz sollte sparsam erfolgen, wenn nicht sogar ganz vermieden werden, denn er hat mehrere Nachteile. Das gel├Âste Salz gelangt auf jeden Fall in die Kanalisation und somit auch wieder in die Wasseraufbereitung unseres Trinkwassers. Das Schuhwerk – aber auch Tierpfoten beispielsweise leiden stark unter dem angetauten scharfen Salz. Nicht zuletzt kann es bei sehr tiefen Temperaturen auch dazu kommen, dass die angetaute Oberfl├Ąche direkt wieder ├╝berfriert. Daher sollte auch beim Einsatz von Streusalz immer ein weiteres Streumaterial zum Einsatz kommen, das den Boden zus├Ątzlich „stumpf“ h├Ąlt – wie eben beispielsweise Split oder Sand.

Einmaliges, morgendliches R├Ąumen reicht ├╝brigens nicht aus! Daher m├╝ssen Hausbesitzer im Laufe des Tages die Begehbarkeit der Wege aufrechterhalten – wenn n├Âtig durch Nachstreuen oder wiederholtes R├Ąumen. Bei Abwesenheit ist f├╝r Ersatz zu sorgen!