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Archiv für die Kategorie ‘Nachbarschaft’

Beliebte Wohnlagen in Hamburg

15. Mai 2012 Keine Kommentare

Hamburger Wahrzeichen: Die KöhlbrandbrĂŒcke - flickr/stadtfahrt-hamburg

Ein bezahlbares Haus in guter Lage in Hamburg suchen – dieses Vorhaben kann sich als schwerer herausstellen als gedacht, denn Hamburg ist ein teures Pflaster. Doch wer suchet, wird am Ende auch finden.

Eine der absolut beliebtesten Wohngegenden in Hamburg ist ohne Zweifel die Perle der Walddörfer. So nennen nĂ€mlich die rund 20 000 Einwohner liebevoll ihre Heimat Volksdorf. Dieser besondere Stadtteil gehört zum Zirkel der sieben Walddörfer in Hamburgs Norden. Die gesamte Umgebung gestaltet sich Ă€ußerst einladend und sehr grĂŒn. Dies ist nicht zuletzt darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass vor dem Stadtteil das Naturschutzgebiet Teichwiesen liegt. Aber nicht nur der Naturliebhaber kommt hier auf seine Kosten: ein weiteres Merkmal dieser schönen Wohngegend ist die gute Infrastruktur. Es gibt zahlreiche Einrichtungen wie SportstĂ€tten, Einrichtungen fĂŒr Jugendliche und Senioren, sowie Schulen und ein Krankenhaus. Es ist also alles da, was das Herz begehrt und noch mehr. Selbst Kunstliebhaber mĂŒssen nicht weit reisen: das Museumsdorf ist ein beliebtes Ausflugsziel und muss den Vergleich mit innerstĂ€dtischen Museen nicht scheuen.
In Volksdorf tummeln sich alte Villen neben parkĂ€hnlichen FlĂ€chen. Es kann hin und wieder vorkommen, dass solch eine Villa einmal auf den freien Markt kommt, zum Beispiel nach einem Generationswechsel. Diese Villen stehen jedoch nie lange leer, sie werden den zustĂ€ndigen Maklern buchstĂ€blich aus den HĂ€nden gerissen – trotz ihrer betrĂ€chtlichen Preise.

Äußerst beliebt sind auch die Hamburger KaffeemĂŒhlen in Allhorn und Huusbarg. Dies liegt vor allem an der großen WohnflĂ€che und der herrlichen Umgebung. NatĂŒrlich besteht die Umgebung aber nicht nur aus Villen und exklusiven HĂ€usern. Es gibt auch ganz normale ReihenhĂ€user. Vor allem die Gelbklinker-ReihenhĂ€user, die noch aus den 60er Jahren stammen, zum Beispiel am Heinsonweg, sind bei jungen Familien sehr beliebt.
Auch hier ist die Nachfrage höher als das bestehende Angebot. So erklĂ€ren sich auch die horrenden Preise. In absoluten Toplagen zahlt ein Erwerber schon einmal 1,8 Millionen Euro fĂŒr ein Haus. Pro Quadratmeter kann man zwischen 1500 Euro und 3800 Euro einrechnen. Zur Miete wohnt man zwischen 8 und 12 Euro pro Quadratmeter.

Auch die Gegend Am Sandtorkai in Hamburg-Einst ist Ă€ußerst beliebt. BerĂŒhmt als Hafencity zahlt man hier allerdings rund 6000 bis 7000 Euro pro Quadratmeter. Es befinden sich etwa 5500 Wohnungen in dieser hippen Gegend mit Zukunft. FĂŒr weitere beliebte Wohnlagen in der Hansestadt bieten sich alternativ aber auch die Ratgeber unter http://ratgeber.immowelt.de// an.

Ruhezeiten: RĂŒcksicht auf die Nachbarn

20. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ lisaclarke

cc by flickr/ lisaclarke

LĂ€rm ist einer der hĂ€ufigsten GrĂŒnde fĂŒr Nachbarschaftsstreits und nicht selten landen solche FĂ€lle schnell vor Gericht. So manch einer kann dabei einfach nicht fassen, dass es Mitmenschen gibt, die einfach keine RĂŒcksicht auf andere nehmen. Bei bestimmten UmstĂ€nden mĂŒssen sich Nachbarn jedoch auch tolerant zeigen.

GrundsĂ€tzlich sollten Mieter versuchen die Ruhezeiten von 13 bis 15 Uhr und zwischen 22 und 7 Uhr einzuhalten. Dies bedeutet, dass man wĂ€hrend dieser Zeiten zum Beispiel auf lautes Staubsaugen verzichten sollte. Jedoch gibt es natĂŒrlich auch UmstĂ€nde, bei denen die Nachbarn gewissen Krach einfach aushalten mĂŒssen. Babys schreien zum Beispiel auch nachts. Hier mĂŒssen Mieter einfach durch, ebenso wie bei spielenden Kindern, wenn sie dies zu einer normalen Tageszeit machen.

Schallt jedoch die Musik aus einer Wohnung fast durch das ganze Haus, dann ist dies einfach zu laut und gilt als Ruhestörung, egal ob innerhalb der Ruhezeiten oder außerhalb. Darauf weist der EigentĂŒmerverband Haus & Grund in Berlin hin. GrundsĂ€tzlich ist es in einem solchen Fall ratsam, sich direkt an den lĂ€rmenden Nachbarn zu wenden. Oft lĂ€sst sich solch ein Umstand im GesprĂ€ch lösen. Es muss also nicht gleich immer die Polizei verstĂ€ndigt werden…

Weihnachtsdekoration: Das sollten Mieter unterlassen

5. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ m.prinke

cc by flickr/ m.prinke

In diesen Tagen wird in Deutschland wieder fleißig dekoriert. GrundsĂ€tzlich ist es das gute Recht von jedem Mieter, dass er seine Wohnung, seinen Balkon, die Fenster und auch die WohnungstĂŒr so dekoriert wie es ihm oder ihr gefĂ€llt. Doch natĂŒrlich gibt es dabei auch einige EinschrĂ€nkungen, vor allem wenn andere durch die Deko gestört werden.

So sollte man sich im Hausflur auf die eigene TĂŒr beschrĂ€nken und nicht anfangen einfach so den gesamten Flur zu dekorieren. Wenn man dies möchte, mĂŒssen die anderen Mieter und normalerweise auch der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Dies entschied das Amtsgericht MĂŒnster. Am Oberlandesgericht in DĂŒsseldorf beschĂ€ftigte man sich hingegen mit einem Mieter, der gerne das gesamte Haus mit weihnachtlichen Duftsprays einnebelte. Auch dies mĂŒssen die anderen Mietparteien laut den Richtern nicht dulden.

Lichterketten und Weihnachtsschmuck sollten die Nachbarn ebenfalls nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig stören. Aus RĂŒcksicht den anderen gegenĂŒber schaltet man blinkende Elemente am besten ab spĂ€testens 22 Uhr ab. Weihnachten ist schließlich auch das Fest der NĂ€chstenliebe…

Urteil: Polizei darf in Wohnung bei massivem DauerlÀrm

31. Oktober 2011 Keine Kommentare
Lautsprecher cc by flickr / woodleywonderworks

Lautsprecher cc by flickr / woodleywonderworks

Die meisten von uns können wohl ein Lied ĂŒber das Verhalten von einigen Nachbarn singen. Dinge wie laute Musik oder Ähnliches können das Zusammenleben in einem Haus schwer belasten. Es gibt jedoch auch ganz harte FĂ€lle, bei denen man wirklich um die geistige Gesundheit mancher Mitmenschen fĂŒrchten muss. So entschied nun das Oberlandesgericht Karlsruhe, dass in FĂ€llen von massivem DauerlĂ€rm die Polizei die Wohnung des Verursachers durchsuchen und LĂ€rmquellen beschlagnahmen darf.

In dem konkreten Fall ging es um einen Mieter, der (ja, ihr lest richtig) ĂŒber mehrere Tage hinweg eine elektrische LaubsĂ€ge in seiner Wohnung laufen ließ und das egal ob er anwesend war oder nicht. Logischerweise war dies eine große Belastung fĂŒr die Mieter, die auch mehrmals die Polizei riefen.

Der Verursacher ließ die Beamten jedoch nicht in seine Wohnung und berief sich dabei auf sein Hausrecht. Die LaubsĂ€ge stellte er auch nicht ab. Die Richter hielten in solch einem krassen Fall einen Durchsuchungsbefehl fĂŒr absolut angemessen. Zudem dĂŒrfe die LaubsĂ€ge beschlagnahmt werden. Man könne davon ausgehen, dass das dauerhaft laute GerĂ€usch eine erhebliche nervliche Belastung fĂŒr die anderen Mieter darstelle. Die Gesundheit der Nachbarn habe in solchen Ausnahmesituationen Vorrang vor der geschĂŒtzten LebenssphĂ€re des verursachenden Mieters.

Jeder siebte Deutsche hat schon einmal den Nachbarn gegoogelt

18. August 2010 Keine Kommentare

15 Prozent der Deutschen interessiert an digitalen FußabdrĂŒcken ihrer Nachbarn / ReprĂ€sentative Umfrage von Immowelt.de, eines der fĂŒhrenden Immobilienportale der ISA: Junge Menschen besonders neugierig

Viele Deutsche sind neugierig, wer mit ihnen TĂŒr an TĂŒr wohnt: Immerhin jeder Siebte hat schon einmal den Namen eines Nachbarn bei Google, Facebook und Co. eingegeben, um sich genauer zu informieren. Außerordentlich rege wird der unerschöpfliche Datenquell des Internets von jungen Menschen genutzt. So lautet das Ergebnis einer reprĂ€sentativen Umfrage von Immowelt.de, eines der fĂŒhrenden Immobilienportale.

Die reine Neugier packt dabei 11 Prozent aller Deutschen, die einfach nur ein wenig ĂŒber die Menschen von nebenan recherchiert haben, 4 Prozent sind sogar schon per Facebook mit Nachbar oder Nachbarin befreundet. Dabei tun sich junge Menschen besonders hervor: Die unter 30-JĂ€hrigen informieren sich zu 15 Prozent ĂŒber die Anwohner in nĂ€chster NĂ€he und befreunden sich zu 8 Prozent ĂŒber Facebook mit ihnen.

Mit zunehmendem Alter schwindet zwar der Gebrauch des Mediums Internet zur Beobachtung der Nachbarn. Doch immerhin noch 3 Prozent der ĂŒber 60-JĂ€hrigen schauen online, wer genau in ihrer Umgebung wohnt.

Die Ergebnisse im Überblick:

Haben Sie schon einmal ĂŒber Ihre Nachbarn im Internet recherchiert?
– Klar, ich will wissen, mit wem ich TĂŒr an TĂŒr wohne: 11 Prozent
– Ja, wir sind auch schon lĂ€ngst Facebook-Freunde: 4 Prozent
– Nein, meine Nachbarn interessieren mich nicht: 26 Prozent
– Nein, ihr Leben geht mich nichts an: 60 Prozent FĂŒr die reprĂ€sentative Befragung wurden im Juli 2010 im Auftrag von Immowelt.de 1.042 Personen durch das Marktforschungsinstitut Innofact befragt.

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