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Archiv für August, 2013

Tipps fĂĽr die erfolgreiche Wohnungssuche

24. August 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / roger4336

Steigende Mieten und ein knapper werdendes Angebot an erschwinglichen Wohnungen sind für viele Wohnungssuchende zum Problem geworden. Politiker aller Parteien beschäftigen sich mit dem Thema und suchen nach Lösungen, die Mieter und Vermieter akzeptieren. Um den Zeitraum der Wohnungssuche kurz zu halten, ist die Kreativität der Umzugswilligen gefragt. Für viele ist es üblich, in Zeitungen und auf Immobilienportalen im Internet nach passenden Wohnungsanzeigen zu suchen.

Ăśberlegungen vor Beginn der Suche

Die Entscheidung für oder gegen eine Wohnung fällt leichter, wenn Wohnungssuchende wissen, was sie wollen. Damit scheiden Wohnungen, die außerhalb des finanziellen Rahmens liegen oder nicht die grundlegenden Anforderungen erfüllen, zur Besichtigung aus. Die Beantwortung folgender Fragen hilft, geeignete Wohnungsanzeigen zu finden.

–  Welche Anforderungen mĂĽssen die neue Bleibe und ihre Umgebung erfĂĽllen? Das hängt vom Geschmack der Wohnungssuchenden ab. Manchen ist Aufzug, Balkon oder ein Fenster im Bad wichtig. Andere legen ihren Fokus auf eine zentrale Lage oder die Nähe zum Arbeitsplatz.

–  Was ist die Obergrenze bei der Warmmiete? Wichtig ist es, Nebenkosten und zusätzliche fixe Kosten fĂĽr Energie, Fernsehen oder Stellplatzmiete zu berĂĽcksichtigen. Dazu kommen einmalige Zahlungen wie Kaution und Maklerprovision. Wer sich auf die Suche nach provisionsfreien Wohnungen macht, umgeht diese GebĂĽhr.

Methoden der Wohnungssuche

Zeitungen und Internet-Portale sind bekannte Möglichkeiten zur Wohnungssuche. Wer zusätzliche Methoden versuchen möchte, kann die Folgenden ausprobieren.

– Suchanzeige: Gerade private Vermieter vermeiden gerne den Ansturm, der auf ihre Wohnungsanzeigen folgt. Sie suchen lieber selbst nach geeigneten Mietern und lesen die Wohnungsgesuche in Zeitungen und im Internet. Daher lohnt es sich während der Wohnungssuche, in den Such-Rubriken eine Anzeige zu veröffentlichen. Diese sollte Informationen zu den zukĂĽnftigen Mietern und Anforderungen an die neue Wohnung, beispielsweise Mietpreis und Zimmeranzahl, enthalten.

– Mundpropaganda: Auch der Bekanntenkreis unterstĂĽtzt die Wohnungssuche. Kollegen oder Freunde halten die Ohren bezĂĽglich frei werdender Wohnungen offen. Sind sie mit Vermietern befreundet, hilft eine Weitergabe der Kontaktdaten oder eine Empfehlung der Wohnungssuchenden.

– Apps: Zahlreiche Smartphone-Apps ermöglichen eine Wohnungssuche von Unterwegs.. Einige von ihnen nutzen die so genannte Augmented Reality, eine erweiterte Realität. Das funktioniert so: Das Smartphone wird per GPS geortet. AnschlieĂźend hinterlegt die App Informationen auf das Livebild der Kamera. So sieht der Nutzer, welche freien Wohnungen zur VerfĂĽgung stehen.

Die passende Baufinanzierung finden

9. August 2013 Keine Kommentare

cc by flickr.com / Maralinga in WA

Viele Bauherren tun sich schwer dabei, die richtige Baufinanzierung zu finden. Oft werden auf den ersten Blick günstige Angebote gefunden, die sich als Lockangebote herausstellen und keineswegs den persönlichen Anforderungen gerecht werden. Für die richtige Baufinanzierung benötigt es etwas mehr.

Eigenkapital und Eigenleistung

Zukünftige Bauherren sollten bei der Wahl der Baufinanzierung auf einige wichtige Dinge achten. Ein bedeutender Punkt ist das Eigenkapital. Dies sollte wenigstens 20 bis 30 Prozent betragen. Zum Eigenkapital zählt alles frei verfügbare Vermögen, dazu gehören Bargeld, Sparvermögen und Bausparverträge. Auch die Eigenleistungen werden dazu gerechnet. Vorsicht ist angeraten, einen Kostenvoranschlag eines Handwerkers ganz zu übernehmen. Der Bauherr muss immer noch die Materialien einkaufen.

Geringere Zinsen durch erstrangigen Grundschuldeintrag

Bei einer richtigen Baufinanzierung folgt nun der Bankkredit. Dieser sollte nicht mehr als 60 Prozent betragen und dementsprechend zinsgünstig sein. Deswegen sollte der Bankkredit in einer erstrangigen Grundschuld im Grundbuch eingetragen werden. Die Bank belohnt dies in der Regel mit günstigen Zinsen wegen des geringeren Risikos durch eine höhere Sicherheit gegenüber den nächsten Eintragungen.

Bausparverträge gehören zu einer günstigen Finanzierung

Wenn möglich, sollte immer ein Bauspardarlehen genutzt werden. Das macht sich wirklich bezahlt durch besonders günstige Zinsen. Allerdings muss erst mal ein bestimmter Anteil in dem Bausparvertrag angespart werden und bis zur Zuteilungsreife gewartet werden, bevor man dieses günstige Darlehn in Anspruch nehmen kann. Somit ist schon mal der größte Teil des Weges zu einer passenden und richtigen Baufinanzierung freigemacht.

Die staatlichen Fördermittel nicht vergessen

Im Allgemeinen werden wichtige staatliche Fördermittel von der kfW bewilligt. Dies sind ganz besonders günstige Kredite, die zukünftigen Hausbesitzern gewährt werden. Hierbei hat der Bauherr die Möglichkeit mit der staatlichen Förderung das Bankdarlehn zu verringern und die Gesamtzinsbelastung zu drücken. Wichtig bei der passenden Baufinanzierung ist, dass sie auf mehreren Säulen aufgebaut ist, um ein bestmögliches Resultat zu erzielen.