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Archiv für MĂ€rz, 2013

Immobilienkauf – Was gehört alles in eine Hausapotheke?

27. MĂ€rz 2013 Keine Kommentare
Hausapotheke

Hausapotheke - wikimedia/Arria Belli

Wer ein neues Haus bezieht, muss an viele Dinge denken. Unter anderem gehört auch die Einrichtung einer Hausapotheke dazu. Diese sollte an einem trockenen, kĂŒhlen und möglichst dunklen Ort aufbewahrt werden. Das schließt das so beliebte Badezimmer und auch die KĂŒche aus. Besser sind Schlafzimmer oder Abstellraum geeignet. Ganz wichtig ist die kindersichere Aufbewahrung! Trotzdem sollten Medikamente und Verbandmaterial im Notfall schnell zur Hand sein. Eine ÜberprĂŒfung der Hausapotheke auf VollstĂ€ndigkeit und Haltbarkeitsdaten wird in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden von sechs Monaten empfohlen. Zur Auswahl der Arzneimittel empfiehlt es sich, den Service einer Apotheke zu nutzen.

Zusammenstellung der Medikamente
GrundsĂ€tzlich gehören Medikamente gegen Fieber und Schmerzen, wie zum Beispiel Paracetamol, Ibuprofen oder AcetylsalicylsĂ€ure in die Hausapotheke. Es sollten weiterhin Mittel gegen ErkĂ€ltungskrankheiten und Husten vorhanden sein. FĂŒr Probleme des Magen-Darm-Traktes empfehlen sich Medikamente gegen Durchfall, Verstopfung, Sodbrennen und BlĂ€hungen. Besonders im Sommer sollte die Hausapotheke ein Antihistaminikum enthalten, zur Therapie von Insektenstichen, Sonnenbrand und Juckreiz verschiedener Ursachen. Wunddesinfektionsspray, Wund- und Brandsalbe, sowie ein Gel zur Anwendung bei Sportverletzungen ergĂ€nzen die Liste. Originalverpackungen und Beipackzettel bleiben zur umfassenden Anwendungsinformation anbei. Falls SĂ€uglinge oder Kleinkinder im Haushalt leben, berĂ€t der Kinderarzt die Eltern gerne zur ErgĂ€nzung der Hausapotheke.

Verbandmaterial im Überblick
Sehr zu empfehlen ist ein Erste-Hilfe-Set, bestehend aus einem Handbuch und einer Auswahl an verschiedenen sterilen Kompressen, Mullbinden, VerbandpĂ€ckchen, Heftpflastern, einer Splitterpinzette und einer Verbandschere. Fieberthermometer, KĂŒhlkompresse und Zeckenzange dĂŒrfen ebenfalls nicht fehlen. Wer seine Hausapotheke sicher verwenden möchte, belegt einen Erste-Hilfe-Kurs, oder frischt alte Kenntnisse bei Gelegenheit auf. Ein so ausgerĂŒsteter Hausbesitzer kann kleineren UnfĂ€llen und Erkrankungen in seinem neuen Haus gelassen entgegensehen.

Die Entwicklung der Immobilienpreise in SĂŒdeuropa

18. MĂ€rz 2013 Keine Kommentare

cc by flickr / storem

Die EURO-Schuldenkrise hat sich in SĂŒdeuropa teilweise drastisch in negativer Weise auf die Immobilienpreise ausgewirkt. Dennoch verbietet sich eine pauschale Betrachtungsweise. Immobilien in bevorzugter Lage, etwa in den Villengegenden der Metropolen und in den klassischen Urlaubsrevieren, sind und bleiben gesucht und teuer.

Die Tendenzen auf dem französischen Immobilienmarkt

In Frankreichs SĂŒden, sind, insbesondere im Bereich der klassischen Urlaubsgegenden (Riviera, Provence, Languedoc, Roussillon), kaum PreisrĂŒckgĂ€nge festzustellen. Im Gegenteil ist die Preistendenz fĂŒr Immobilien in Bestlage leicht steigend. Dies gilt fĂŒr Orte wie Nizza und Cannes ebenso wie fĂŒr Aix-en-Provence, Arles oder Nimes. Lediglich im Einzugsbereich von Marseille und im kĂŒstenfernen Hinterland, das ohnehin unter Landflucht leidet, sind PreisrĂŒckgĂ€nge um 20 bis 30 % bei Eigentumswohnungen und wenig gepflegten lĂ€ndlichen Anwesen hĂ€ufig.

Spanien und Portugal – Tendenz uneinheitlich

In Spanien hat die Immobilienkrise besonders auf die Preise der zahlreichen, seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entstandenen Eigentumswohnungen in den Urbanisationen um die GroßstĂ€dte gedrĂŒckt. Hier sind PreisrĂŒckgĂ€nge bis zu 50 % normal. Zudem sind oft gĂŒnstige KĂ€ufe aus Zwangsvollstreckungsmaßnahmen möglich. DemgegenĂŒber sind PreisrĂŒckgĂ€nge in den bevorzugten Villenlagen der Metropolen Madrid und Barcelona kaum festzustellen. Hier beobachtet man – ebenso wie in den gut besuchten Ferienorten auf den Balearen und den Kanaren – zumindest stabile, teils sogar leicht steigende Preise. Ähnliches gilt fĂŒr die exklusiven Wohnlagen in den GroßstĂ€dten Portugals (Lissabon und Porto) und die dortigen traditionellen Nobelorte wie Cascais, Estoril und Sintra.

Italien und Griechenland – Trotz Wirtschaftsmisere relativ stabil

Trotz der allgemeinen Wirtschaftslage haben sich die Immobilienpreise in Italien und Griechenland erstaunlich stabil gehalten. In den GroßstĂ€dten Norditaliens und in Rom finden sich auf bereits hohem Niveau leicht steigende Preise. Dies gilt besonders fĂŒr Mailand und das oberitalienische Seengebiet. Lediglich auf dem sĂŒditalienischen Festland (Kalabrien, Apulien) sind PreisrĂŒckgĂ€nge festzustellen, die allerdings ihre Ursache eher in der allgemeinen Landflucht als in der Wirtschaftskrise haben. Ähnliches gilt fĂŒr Griechenland außerhalb der exklusiven Wohnlagen Athens.

Weitere EuropÀische ImmobilienmÀrkte

Über die Immobilienpreise in weiteren europĂ€ischen LĂ€ndern halten wir Sie auf dem Laufenden. Wenn Sie der österreichische Immobilienmarkt interessiert, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf immowelt.at zu werfen. Hier können Sie sich einen Blick ĂŒber die momentane Situation in der Alpenrepublik verschaffen.