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Archiv für Juni, 2012

Risiken und Vorteile denkmalgesch√ľtzter Immobilien

19. Juni 2012 Keine Kommentare

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Die Entscheidung, ob einer Immobilie der Status eines Denkmals zuerkannt wird, trifft das Amt f√ľr Denkmalschutz auf Grundlage des sogenannten Denkmalschutzgesetzes.
Gr√ľnde f√ľr eine solche Zuerkennung k√∂nnen z.B. st√§dtebaulicher, k√ľnstlerischer, wissenschaftlicher oder volkskundlicher Art sein – etwa, das Geb√§ude besonders typisch f√ľr jene Zeit und jenen Ort ist, in der bzw. an dem es erbaut wurde.
Auch einzelne Gebäudeteile, wie z.B. die Fassade oder der Dachstuhl eines Hauses, können unter das Denkmalschutzgesetz fallen.

Besonderheiten erhaltenswerter Immobilien

Sobald eine Immobilie, vollst√§ndig oder in Teilen, als Baudenkmal klassifiziert ist, gilt sie als erhaltenswert. Konkret bedeutet dies, dass ihre Sanierung vom Eigent√ľmer einerseits steuerlich geltend gemacht werden kann, andererseits jedoch mit einer ganzen Reihe von Rechtsvorschriften einhergeht, die bei den vorgenommenen Ver√§nderungen eingehalten werden m√ľssen. S√§mtliche Sanierungsarbeiten bed√ľrfen daher einer Genehmigung und werden beh√∂rdlich √ľberwacht.

Hat sich der Eigent√ľmer eines denkmalgesch√ľtzten Geb√§udes jedoch nicht ausreichend mit den f√ľr seine Immobilie geltenden Vorschriften auseinandergesetzt, kann sich diese schnell in ein regelrechtes „Kostengrab“ verwandeln – sogar ein vollst√§ndiger Baustopp oder die R√ľckg√§ngigmachung bisher vorgenommener Arbeiten k√∂nnen von der zust√§ndigen Beh√∂rde verlangt werden!

Risiken reduzieren, Vorteile optimieren
Um dies zu verhindern, ist es unumg√§nglich sich schon vor dem Kauf einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie m√∂glichst umfassend in die Materie einzuarbeiten oder die Beratung eines Experten in Anspruch zu nehmen.
Orientierung bieten hier z.B. Seiten wie das-baudenkmal.de, die nicht nur eine Zusammenstellung aller relevanten Informationen beinhalten, sondern auch Antworten auf spezifische Fragen nach Abschreibungsarten, Behördenadressen oder Fördermitteln beantworten und die Beratung durch ein Expertenteam bieten.

Der Besitz einer denkmalgesch√ľtzten Immobilie ist schlie√ülich nicht nur mit einem besonderen Ma√ü an Anforderungen, sondern auch mit zahlreichen Vorteilen verbunden, nicht zuletzt, weil bei einem gut erhaltenen Baudenkmal im Laufe der Zeit eine enorme Wertsteigerung zu erwarten ist, die den Wertzuwachs einer nicht denkmalgesch√ľtzten Immobilie bei Weitem √ľbertrifft.

Hausbau – Planung ist Pflicht

6. Juni 2012 Keine Kommentare

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Wer ein Haus bauen m√∂chte, hat vieles zu bedenken. Zun√§chst einmal muss ein passendes Grundst√ľck gefunden werden. Erst dann geht es in die eigentliche Hausplanung. Wie gro√ü, wie viele Zimmer und dann die Lage der Zimmer. Hierbei sehr entscheidend ist die richtige Wahl der Schlafzimmerlage. Dabei gibt es einige Dinge zu beachten. Liegt das Haus an einer Hauptstra√üe, sollte das Schlafzimmer m√∂glichst nicht zur Stra√üenseite geplant werden, denn der eventuelle L√§rm k√∂nnte den Schlaf beeintr√§chtigen. Ebenso verh√§lt es sich mit H√§usern, die an Bahnanlagen liegen.

Neben Außengeräuschen gilt es die hausinternen Geräusche mit in die Planung einzubeziehen. Das Schlafzimmer sollte nicht direkt neben oder unter dem Heizungsraum geplant werden. Denn eine Heizungsanlage gibt auch in der Nacht Geräusche ab. Auch das könnte den Schlaf stören und später bereut werden.
Liegt das Schlafzimmer direkt neben dem Bad und leben mehrere Personen im Haushalt, die dieses eventuell auch zur Nachtzeit häufiger benutzen, kann auch das zum nächtlichen Schlafräuber werden.

Abgesehen von der Geräuschkulisse gibt es auch den Faktor Helligkeit zu bedenken. Liegt das Schlafzimmerfenster direkt vor einer Straßenlaterne und gibt es keine Außenrollos, kann das empfindlich den Schlaf beeinträchtigen. Zwar kann man durch Innenrollos z.B. aus dem Versandhandel, Räume vor Licht etwas abschirmen, aber Lärm kann ein unlösbares Problem sein.

Zudem gilt es das Wetter zu bedenken. Dazu sollte man sich vorher im Klaren sein, wie die Lage des Hauses ausgerichtete ist. Ein Schlafzimmer zur S√ľdseite zu planen, k√∂nnte im Sommer zum Nachteil werden, denn so steht den gesamten Nachmittag √ľber die Sonne auf dem Zimmer. Hier ist dann eine leichte Sommerdecke Pflicht um die W√§rme nicht zur Qual werden zu lassen. Empfehlenswert von jeher ist die Planung des Schlafzimmers gen Osten, denn so wacht man morgens mit der Sonne auf.
Bei der Lage des Schlafgemachs gibt es also diverse Dinge zu beachten. Nicht immer lassen sich alle Störfaktoren vermeiden. Dann sollte man abwägen, welche am besten zu ertragen sind.