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Archiv für Dezember, 2011

Zinskommentar 2011 – Voraussicht 2012

22. Dezember 2011 Keine Kommentare
Kreditpoker

Kreditpoker im Immobiliensektor - flickr/Esther Gibbons

Auch 2011 waren die Hypothekenzinsen wieder auf einem geradezu historisch niedrigen Niveau angesiedelt. Viele haben sich daher den Traum von den eigenen 4 WĂ€nden verwirklichen können. Ebenso ist auch die Gesamtwirtschaftslage das Jahr ĂŒber sehr stabil geblieben. Allen Unkenrufen zum Trotz, die Unternehmen haben sich vom Gerede einer WirtschaftsabschwĂ€chung, ja sogar schon wieder drohender Rezession, glĂŒcklicherweise nicht sonderlich beeindrucken lassen.
Die AuftragsbĂŒcher sind bis weit ins Jahr 2012 hinein gut gefĂŒllt, die Arbeitslosigkeit hat einen seit 20 Jahren nicht mehr gesehenen Tiefstand erreicht und auch das Konsumverhalten der Bevölkerung blieb trotzt allen gegenteiligen BefĂŒrchtungen sehr stabil.

Und doch hat Europa mit einer der grĂ¶ĂŸten Krisen seines Bestehens zu kĂ€mpfen. Finanzkrisen haben das Jahr bestimmt und taumelnde Volkswirtschaften konnten nur mit grĂ¶ĂŸter Kraftanstrengung vor dem Fall bewahrt werden. Aber auch inflationĂ€re Tendenzen wurden zum Jahresausklang hin unĂŒbersehbar und auch unsere Freunde ĂŒber dem großen Teich haben nicht gerade die besten Karten wenn es um die Voraussicht auf das Jahr 2012 geht. Nicht in wirtschaftlicher, aber auch nicht in politischer Hinsicht.

Was wird uns 2012 aber in Bezug auf die Hypothekenzinsen bescheren? Werden die Zinsen weiterhin auf diesem immens niedrigen Niveau verharren? Oder mĂŒssen wir gar mit einem steilen Anstieg rechnen?

Nun, die Rahmenbedingungen in Bezug auf die Zinsentwicklung sind gar nicht mal so schlecht. Alle zuvor aus 2011 erwĂ€hnten Probleme und UnwĂ€gbarkeiten werden sich zwar nicht pĂŒnktlich mit Glockenschlag Null Uhr, am 31.12.11 in Luft aufgelöst haben, nein, diese werden weiterhin Bestand haben. Dennoch sind zumindest im ersten Quartal des neuen Jahres 2012 am Zinshorizont keine ĂŒbermĂ€ĂŸig negativen Tendenzen zu erkennen. Die Indikatoren die aus diesem Jahr nach 2012 transferiert werden, lassen dies durchaus auch vermuten. Die EZB wird zwar weiterhin zĂ€hneknirschend gute Miene zum inflationĂ€ren Spiel machen, denn eine immer schneller um sich greifende Inflation ist die eindeutige Folge aus der restriktiven Zinspolitik. Um aber die Wirtschaft und das Konsumverhalten nicht abzuwĂŒrgen, wird wohl der Zinshimmel, zumindest fĂŒr den „HĂ€uslebauer“ und die Unternehmen, noch eine wahrscheinlich gute Zeitspanne ĂŒber heiter bleiben, daher kann man davon ausgehen, daß die Konditionen, die man jetzt im kostenlosen Darlehensrechner berechnet, auch in 2012 noch Bestand haben.

Dies beschreibt jetzt allerdings wirklich nur einmal eine erste und lediglich auf das erste Quartal bezogene Tendenz. Alle Prognosen die weiter in die Jahresvorausschau gehen sind Ă€ussert unsicher. So könnte die Zinskurve auch weiterhin seitwĂ€rts niedrig verlaufen, wie aber genauso auch ein steigender Zinsverlauf möglich ist. Hierbei dĂŒrfte die große Sorge einer weiter ansteigenden Inflation eine ganz bedeutende Rolle spielen. Dadurch dass aber Rettungsschirme gespannt und gehebelt wurden und dass politische Weichenstellungen Europa einen Schritt weiter an die Fiskal Union herangefĂŒhrt haben, werden den Immobilienfinanzierern noch einige Wochen und Monate Zeit im neuen Jahr verbleiben, um eine in BĂ€lde geplante Kaufmaßnahme, zumindest vom Zinsgesichtspunkt her betrachtet, noch in zinssichere, trockene TĂŒcher zu bringen.

Und fĂŒr den Rest des Jahres 2012 kann eigentlich nur die Aussage gelten, wie dies auch bei allen Wetter Langfristprognosen der Fall ist, je lĂ€nger der Vorhersagezeitraum, desto unsicherer die Prognose!

Sturmtief „Joachim“: SchĂ€den fĂŒr Versicherung dokumentieren

19. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by geograph/ Adrian Platt

cc by geograph/ Adrian Platt

Vor kurzem fegte Sturmtief „Joachim“ ĂŒber Deutschland und viele Haus- und Autobesitzer blicken auf die ersten großen SchĂ€den dieses Winters. Umgeknickte BĂ€ume und vollgelaufene Keller sind nur ein paar Ursachen fĂŒr durchaus heftige SchĂ€den. Auch wenn man sich als Betroffener meist gerne sofort nach Bemerken des Schadens ans AufrĂ€umen machen möchte, sollte man dies unterlassen.

Wichtig ist es, sich so schnell wie möglich mit seinem Versicherer in Verbindung zu setzen und die SchÀden gut zu dokumentieren. BeschÀdigte GegenstÀnde sollten nach Möglichkeit aufgehoben werden und der Ort der Zerstörung gefilmt oder fotografiert werden. Man fertigt nun eine Liste mit den zerstörten Dingen an und legt die entsprechenden Kaufbelege bei. Sind diese nicht mehr vorhanden, so schÀtzt man den Neupreis und wann man den Gegenstand gekauft hat.

GrundsĂ€tzlich ist es gut bei grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den beispielsweise am Haus Zeugen benennen zu können, wie beispielsweise Nachbarn oder einen Feuerwehrmann. Die Versicherung wird zudem in vielen FĂ€llen einen Gutachter vorbeischicken. Bis dieser den großen Schaden abgenommen hat, sind nur Notfallreparaturen nach der Dokumentation erlaubt. So muss zum Beispiel ein kaputtes Fenster mit einer Plane oder Ähnlichem geschlossen werden. Bei Unklarheiten sollte man seinen Versicherer fragen.

Immobilienstandort: MĂŒnchen weiterhin am attraktivsten

12. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ dorena-wm

cc by flickr/ dorena-wm

Aktuell boomt die Immobilienwirtschaft. In Zeiten der Krise setzen nicht nur Privatanleger gerne auf vermeintlich sichere Anlagen wie Immobilien, sondern auch große Investoren. Vor einigen Tagen hat in diesem Zusammenhang die DekaBank in Frankfurt ihren „Deka Immobilien Monitor 2012“ veröffentlicht. Dieses Ranking wurde zusammen mit dem Magazin „Immobilienmanager“ erstellt und soll Auskunft ĂŒber die attraktivste deutsche Stadt aus Sicht der Immobilienwirtschaft geben.

An erster Stelle liegt dabei demnach nach wie vor MĂŒnchen, gefolgt von Frankfurt am Main und Hamburg. Aus wirtschaftlicher Sicht hat sich bei den ersten PlĂ€tzen also nur wenig getan. Dies gilt auch fĂŒr DĂŒsseldorf auf dem vierten Platz. Danach folgen Bonn, Karlsruhe und Köln.

Auf dem achten Platz der Rangliste tut sich endlich mehr, denn hier findet man den Neueinsteiger Mainz, gefolgt von MĂŒnster und NĂŒrnberg. Potsdam ist ebenfalls neu in die Liste eingestiegen und schafft es sofort auf Platz elf. Damit ĂŒberholt Potsdam sogar Berlin. Die Hauptstadt wurde von den Experten auf den 13. Platz gesetzt. Insgesamt wurden 32 deutsche StĂ€dte bewertet.

Weihnachtsdekoration: Das sollten Mieter unterlassen

5. Dezember 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ m.prinke

cc by flickr/ m.prinke

In diesen Tagen wird in Deutschland wieder fleißig dekoriert. GrundsĂ€tzlich ist es das gute Recht von jedem Mieter, dass er seine Wohnung, seinen Balkon, die Fenster und auch die WohnungstĂŒr so dekoriert wie es ihm oder ihr gefĂ€llt. Doch natĂŒrlich gibt es dabei auch einige EinschrĂ€nkungen, vor allem wenn andere durch die Deko gestört werden.

So sollte man sich im Hausflur auf die eigene TĂŒr beschrĂ€nken und nicht anfangen einfach so den gesamten Flur zu dekorieren. Wenn man dies möchte, mĂŒssen die anderen Mieter und normalerweise auch der Vermieter um Erlaubnis gefragt werden. Dies entschied das Amtsgericht MĂŒnster. Am Oberlandesgericht in DĂŒsseldorf beschĂ€ftigte man sich hingegen mit einem Mieter, der gerne das gesamte Haus mit weihnachtlichen Duftsprays einnebelte. Auch dies mĂŒssen die anderen Mietparteien laut den Richtern nicht dulden.

Lichterketten und Weihnachtsschmuck sollten die Nachbarn ebenfalls nicht ĂŒbermĂ€ĂŸig stören. Aus RĂŒcksicht den anderen gegenĂŒber schaltet man blinkende Elemente am besten ab spĂ€testens 22 Uhr ab. Weihnachten ist schließlich auch das Fest der NĂ€chstenliebe…

Home Office – Ordnung ist das halbe Leben

2. Dezember 2011 Keine Kommentare
Home Office Einrichtung

Home Office Einrichtung - flickr/cogdogblog

Das BĂŒro Daheim kann viele Vorteile schaffen, ob nun beruflich oder privat. Ausschlaggebend ist vor allem die rĂ€umliche Wohnsituation.
Wie im BĂŒro auf der Arbeit, ist auch Zuhause eine grundlegende organisierte und gefĂŒhrte Ablage von Ă€ußerster Wichtigkeit und bedeutet gutes Talent fĂŒr ein effektives Ablagesystem.

Was viele sich als einfach vorstellen, bedeutet in Wahrheit viel MĂŒhe und Organisationstalent.
Oft wird die Ablage als großes Übel bezeichnet, welche erst bearbeitet wird, wenn es wirklich sein muss. Das fĂŒhrt allerdings schnell zur grundlegenden Verzweiflung und kostet am Ende mehr Zeit und MĂŒhe an wie unbedingt nötig. Deshalb gilt, je geringer die Ablage, desto besser!

Überblick und Organisation
ZunĂ€chst sollte man sich einen Überblick ĂŒber seine Ablage verschaffen. Was wird zur Ablage und was kann man reduzieren.
In unserer heutigen Zeit der elektronischen Möglichkeiten, lassen sich Informationen und Briefe auch schnell und ohne viel Papier per Email versenden. Ein Terminkalender auf dem Computer kann sehr nĂŒtzlich sein um sich wichtige Termine zu speichern oder sich sogar einen Arbeitsplan zu erstellen. Das Sortieren nach Datum ist dabei besonders wichtig und ist ein wichtiger Punkt in der Organisation.

Nichts funktioniert ohne AblagefÀcher
AblagefĂ€cher oder eine vernĂŒnftige HĂ€ngeregistratur sollten in jedem BĂŒro vorhanden sein. Sie dienen fĂŒr den schnellen Überblick, nehmen wenig Platz ein und sind individuell nutzbar. So kann man z. B. seine Themenbereiche wie Schriftverkehr, Eingangs- oder Ausgangsrechnungen etc. ein jeweiliges Fach zu ordnen und verschafft sich somit einen schnellen Zugriff der zu bearbeitenden Unterlagen.

Nur leider nĂŒtzt all der Fleiß einer peniblen Ordnung herzlich wenig, wenn die Ablage nicht in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden abgearbeitet wird. Es wĂ€re demnach ratsam sich einen festen Termin zu setzen, der in ĂŒberschaubaren AbstĂ€nden stattfindet.

Fazit ist, Ordnung kann bei guter FĂŒhrung sogar Spaß machen. Und wer das nicht glauben möchte, dem sei gesagt:
„Viel Organisationstalent braucht man nicht, nur das Wissen der Organisation ist ausschlaggebend!“