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Archiv für April, 2011

BGH: Rechte von Fernwärme-Kunden gestärkt

25. April 2011 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Geierunited

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Immer wieder hört man auch im Bereich der Fernwärme von Preiserhöhungen, deren Gründe für die Kunden meist nicht genau ersichtlich sind und die auch in den Augen vieler übermäßig hoch sind. Zwei Kunden haben sich erfolgreich zur Wehr gesetzt und bekamen recht von den Richtern des Bundesgerichtshofs.

Nach den beiden Urteilen sind in Fernwärme-Verträgen Klauseln zur Preisanpassung nur dann gültig, wenn sie sich an den Kosten des Wärmelieferanten orientieren. Zudem müssen die Verträge so transparent gestaltet sein, dass die Kunden den vollen Umfang der Preissteigerung auch genau und frühzeitig erkennen können.

In dem einen Fall ging es um einen Kunden, dessen Energieversorger den Preis für die Farnwärme an den für leichtes Heizöl gekoppelt hatte, obwohl die Wärme mit Erdgas erzeugt wurde. In dem anderen Fall wurde ein wichtiger Faktor zur Berechnung des neuen Preises dem Kunden nicht offengelegt.

Potsdam: Spatenstich für „Wohnen am Voltaireweg“

18. April 2011 Keine Kommentare
© Groth Gruppe

© Groth Gruppe

Potsdam hat sich in den letzten Jahren zu einem attraktiven Wohnstandort entwickelt und lockt immer mehr Menschen vor die Tore Berlins. Nun entsteht in der wunderschönen Jägervorstadt, zwischen der historischen Innenstadt, der Parkanlage von Schloss Sanssouci und dem Volkspark Potsdam, das neue Villenensemble „Wohnen am Voltaireweg“. Vergangene Woche startete die Berliner Groth Gruppe mit einem symbolischen ersten Spatenstich und einem Glas Sekt für Gäste das Projekt.

Insgesamt werden dort 116 hochwertige Wohneinheiten entstehen, bei denen die jeweilige Wohnungsgröße von 40 bis 140 Quadratmeter variiert. Drei Stadtvillen und das Torhaus entlang der Pappelallee werden 68 Mietwohnungen beinhalten. In den restlichen vier Stadtvillen entstehen 48 Wohnungen, die für den Einzelverkauf bestimmt sind. Neben der wunderschönen und auch kinderfreundlichen Lage erfüllen die Gebäude zudem den KfW 70-Standard der Energieeinsparverordnung 2009, so dass der Energieverbrauch 30 Prozent geringer ist als bei herkömmlichen Neubauten.

Im kommenden Monat wird der Bau beginnen und voraussichtlich im Sommer 2012 können bereits die ersten Wohnungen bezogen werden. Interessenten finden das Informationsbüro am Voltaireweg 3. Es hat montags bis sonntags von 12 bis 19 Uhr geöffnet. Nur dienstags ist geschlossen. Alle weiteren Infos sowie erste Eindrücke finden sich auf der offiziellen Homepage bei wohnen-am-voltaireweg.de

Höhere Fördergelder für erneuerbare Energien

11. April 2011 1 Kommentar
cc by fotopedia/ Pink Dispatcher

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Immer mehr Immobilienbesitzer denken aktuell darüber nach von Öl und Gas auf erneuerbare Energien umzusteigen. Hier sollte man nicht all zu lange überlegen, rät die Verbraucherzentrale Hamburg, denn das Bundesumweltministerium hat die Konditionen des Marktanreizprogramms für erneuerbare Energien, kurz MAP, verbessert.

Hausbesitzer können hier nun mit höheren Fördergeldern rechnen. Erhielt man bisher fĂĽr den Einbau von einer Solaranlage fĂĽr warmes Wasser und Heizung 90 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, wurde dieser Betrag nun auf 120 Euro pro Quadratmeter erhöht. Wer sich fĂĽr eine Solaranlage entscheidet, kann also mit lohnenden Förderungen rechnen. Allerdings mĂĽssen Solaranlagen – wie jede andere Heizungsart auch, fachgerecht gereinigt und gewartet werden. Häufig gestellte Fragen zur Solarpflege können im Internet oder im Fachhandel recherchiert werden.

Wer diese Solaranlage noch mit einer Wärmepunpe oder Biomasse kombiniert, kann mit einem Bonus von 600 Euro rechnen. Weitere Informationen zum Thema Solaranlagenreinigung oder zur Höhe von Zusatzförderungen gibt es beispielsweise auf den Seiten der KfW Bank oder des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Dieser Betrag wird jedoch 2012 wieder auf 500 Euro gesenkt. Ähnliches gilt auch für den Einbau einer Heizanlage mit modernem Brennwertkessel. Hier erhält man nicht mehr nur einen Austauschbonus von 400 Euro, sondern 600 Euro. Ende Dezember fällt dieser Bonus auf 500 Euro.

Beratung bei Immobilienfinanzierung nicht bedarfsgerecht

4. April 2011 Keine Kommentare
cc by flickr/ fMoya

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In Sachen Finanzberatung hört man immer wieder von negativen Vorkommnissen. Daher wollte die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wissen, wie gut die Beratung bei der Eigenheimfinanzierung in Wirklichkeit ist. Das Ergebnis ist leider nicht gerade positiv. 397 Finanzierungsangebote, die 233 Verbrauchern vorgelegt wurden, sahen sich die Experten genauer an. Davon waren am Ende ganze 71% nicht bedarfsgerecht, das heißt sie passten gar nicht zum persönlichen Bedarf des Kunden.

Laut der Verbraucherzentrale seien diese Mängel bei allen Vertriebsformen festgestellt worden, egal ob Versicherungsgesellschaft, Bausparkasse, Finanzvertrieb, Bank, Sparkasse oder Volks- und Raiffeisenbank.

Als Beispiele für die Mängel werden sehr unflexible Angebote sowie eine falsche Ratenberechnung genannt. Auch die Darlehenssumme und die Länge der Zinsbindung passten häufig nicht zu der individuellen Lage des Kunden. Dies seien nur ein paar Gründe, warum die Finanzierung häufig nicht bis zum Ende der Laufzeit durchgehalten werden könnte. Die Verbraucherzentrale fordert daraufhin, eine einheitliche Kontrolle und Regulierung von Finanzberatungen, die die Immobilienfinanzierung mit einschließt.