Home > Immobilenkauf, Mieten & Vermieten > Die Entwicklung der Immobilienpreise in S├╝deuropa

Die Entwicklung der Immobilienpreise in S├╝deuropa

cc by flickr / storem

Die EURO-Schuldenkrise hat sich in S├╝deuropa teilweise drastisch in negativer Weise auf die Immobilienpreise ausgewirkt. Dennoch verbietet sich eine pauschale Betrachtungsweise. Immobilien in bevorzugter Lage, etwa in den Villengegenden der Metropolen und in den klassischen Urlaubsrevieren, sind und bleiben gesucht und teuer.

Die Tendenzen auf dem franz├Âsischen Immobilienmarkt

In Frankreichs S├╝den, sind, insbesondere im Bereich der klassischen Urlaubsgegenden (Riviera, Provence, Languedoc, Roussillon), kaum Preisr├╝ckg├Ąnge festzustellen. Im Gegenteil ist die Preistendenz f├╝r Immobilien in Bestlage leicht steigend. Dies gilt f├╝r Orte wie Nizza und Cannes ebenso wie f├╝r Aix-en-Provence, Arles oder Nimes. Lediglich im Einzugsbereich von Marseille und im k├╝stenfernen Hinterland, das ohnehin unter Landflucht leidet, sind Preisr├╝ckg├Ąnge um 20 bis 30 % bei Eigentumswohnungen und wenig gepflegten l├Ąndlichen Anwesen h├Ąufig.

Spanien und Portugal – Tendenz uneinheitlich

In Spanien hat die Immobilienkrise besonders auf die Preise der zahlreichen, seit den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts entstandenen Eigentumswohnungen in den Urbanisationen um die Gro├čst├Ądte gedr├╝ckt. Hier sind Preisr├╝ckg├Ąnge bis zu 50 % normal. Zudem sind oft g├╝nstige K├Ąufe aus Zwangsvollstreckungsma├čnahmen m├Âglich. Demgegen├╝ber sind Preisr├╝ckg├Ąnge in den bevorzugten Villenlagen der Metropolen Madrid und Barcelona kaum festzustellen. Hier beobachtet man – ebenso wie in den gut besuchten Ferienorten auf den Balearen und den Kanaren – zumindest stabile, teils sogar leicht steigende Preise. ├ähnliches gilt f├╝r die exklusiven Wohnlagen in den Gro├čst├Ądten Portugals (Lissabon und Porto) und die dortigen traditionellen Nobelorte wie Cascais, Estoril und Sintra.

Italien und Griechenland – Trotz Wirtschaftsmisere relativ stabil

Trotz der allgemeinen Wirtschaftslage haben sich die Immobilienpreise in Italien und Griechenland erstaunlich stabil gehalten. In den Gro├čst├Ądten Norditaliens und in Rom finden sich auf bereits hohem Niveau leicht steigende Preise. Dies gilt besonders f├╝r Mailand und das oberitalienische Seengebiet. Lediglich auf dem s├╝ditalienischen Festland (Kalabrien, Apulien) sind Preisr├╝ckg├Ąnge festzustellen, die allerdings ihre Ursache eher in der allgemeinen Landflucht als in der Wirtschaftskrise haben. ├ähnliches gilt f├╝r Griechenland au├čerhalb der exklusiven Wohnlagen Athens.

Weitere Europ├Ąische Immobilienm├Ąrkte

├ťber die Immobilienpreise in weiteren europ├Ąischen L├Ąndern halten wir Sie auf dem Laufenden. Wenn Sie der ├Âsterreichische Immobilienmarkt interessiert, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf immowelt.at zu werfen. Hier k├Ânnen Sie sich einen Blick ├╝ber die momentane Situation in der Alpenrepublik verschaffen.

  1. Bisher keine Kommentare
  1. Bisher keine Trackbacks